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08.05.2008

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2007 wurden 39.200 Mobilfunk-Anschlüsse überwacht

2007 wurden 39.200 Mobilfunk-Anschlüsse überwacht
Die Bundesnetzagentur hat die Jahresstatistik 2007 der strafprozessualen Überwachungsmaßnahmen der Telekommunikation veröffentlicht. Demnach wurden von den Gerichten im letzten Jahr 38.386 Anordnungen zur Überwachung der Telekommunikation sowie 7.603 Verlängerungsanordnungen erlassen.

Diese Anordnungen betrafen 39.200 Rufnummern von Mobilfunk-Anschlüssen und 5.078 Nummern von Festnetz-Anschlüssen. Im Jahr 1998 wurden lediglich 6.391 mobile Anschlüsse und 4.437 Festnetz-Anschlüsse überwacht. Im Mobilfunkbereich ist ein anhaltender Anstieg der Überwachungsmaßnahmen zu verzeichnen, der generell auf Teilnehmerzuwächse zurückzuführen ist. Besonders im Jahr 2007 zog eine Zunahme der Mobiltelefonteilnehmer von über 13 Prozent einen entsprechend steileren Anstieg der Überwachungsmaßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren nach sich. Im Festnetzbereich wurde ein leichter Rückgang der Überwachungsmaßnahmen analog zum Jahr 2006 beobachtet.

 

 

 


Nach der Strafprozessordnung dürfen Überwachungsmaßnahmen der Telekommunikation nur in Fällen besonders schwerer Kriminalität angewendet werden. Dazu bedarf es grundsätzlich einer richterlichen Anordnung.

 

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