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08.12.2004

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83 Prozent aller Europäer besitzen ein Handy

83 Prozent aller Europäer besitzen ein Handy
In der EU gibt es im Bereich der elektronischen Kommunikation Anzeichen für einen verschärften Wettbewerb und ein starkes Wachstum vor allem im Bereich der neuesten Mobilfunkgeneration (3G). Einen Bericht der EU-Kommission zufolge haben sich die 3G-Starts im Jahre 2004 beschleunigt.

Von den 75 lizenzierten 3G-Betreibern bieten 30 kommerzielle Dienste an, 21 sind in der vor-kommerziellen Phase. Es wird geschätzt, dass es in der EU etwa 2,6 Mio. 3G-Teilnehmer gibt und dass bis Ende 2004 im Durchschnitt eine Bevölkerungsabdeckung von mindestens 43 Prozent gegeben sein wird.

"Ein wirksamer Wettbewerb in dieser Branche ist grundlegend, wenn Europa die in Lissabon vereinbarten Ziele erreichen will", so EU-Kommissarin Viviane Reding in ihrem Bericht, der erstmals 25 Staaten abdeckt. Einnahmen aus mobilen Diensten überschreiten jene aus festen Sprachdiensten. 83 Prozent aller Europäer können unterwegs mit dem Handy erreicht werden. In Europa sind mehr als 379 Mio. Menschen Besitzer eines Mobiltelefons.

In Teilen des Mobilmarkes hat sich der Konkurrenzwettbewerb erhöht. Der Bericht belegt, dass der durchschnittliche Marktanteil führender Betreiber von 46,6 Prozent im vergangenen Jahr auf 43,2 Prozent in diesem Jahr gesunken ist - ein Abfallen, das größer ist als in den vergangenen drei Jahren zusammen betrachtet. Mobile Nummernübertragbarkeit, die es den Teilnehmern ermöglicht, ihre Telefonnummer zu behalten, wenn sie von einem Betreiber zum anderen wechseln, habe sich während des Jahres erhöht, in einigen Ländern sogar wesentlich.

Der Breitbandsektor habe dieses Jahr ein weiteres Wachstum gesehen, wobei die Gesamtzahl von Breitbandzugangsleitungen um mehr als 72 Prozent gestiegen sei. Die Verbreitung liege jetzt bei 29,6 Mio. Leitungen, was 6,5 Prozent der Bevölkerung entspreche. Das Wachstum der Breitbandverbreitung wird größtenteils angekurbelt durch stärkeren Wettbewerbsdruck und durch den Wunsch der Festnetzbetreiber, das Erodieren der Einnahmen aus den Sprachtelefondiensten auszugleichen, so der Bericht. Laut der Statistik ist Dänemark das Land mit den meisten Breitbandanbindungen. Dort haben 15,6 von 100 Bewohnern einen Internetanschluss zu Hause. Darauf folgen die Niederlande mit 14,7 und Belgien mit 14.


 

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