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21.11.2000

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Ab jetzt müssen Vanity-Nummern bezahlt werden

Ab jetzt müssen Vanity-Nummern bezahlt werden
Wer in der Vergangenheit eine so genannte Vanity-Rufnummer beantragt und bekommen hat, muss sie jetzt auch bezahlen. Die Regulierungsbehörde schreibt ab sofort die Rechnungen für die 0180-er, 0700-er und 0800-er Rufnummern. Pro zugeteilter Nummer wird rückwirkend eine Gebühr von 125 Mark fällig. Insgesamt verlangt der Telekom-Regulierer 30.259.375 Mark. Damit wird nach Darstellung der Behörde der Verwaltungsaufwand der Behörde abgegolten.

Die entsprechende Gebührenverordnung basiert auf dem Telekommunikationsgesetz und trat rückwirkend zum 1. August 1996 in Kraft. Für alle Rufnummern, die seit diesem Stichtag von der Regulierungsbehörde vergeben wurden, werden jetzt die Gebührenbescheide versandt. Besonders enttäuscht werden diejenigen sein, die ihre Wunschnummer nicht bekommen haben aber dennoch zahlen müssen. Diesen Kunden stellt die Behörde eine "Aufwands-Gebühr für den entstandenen Arbeitsaufwand in Rechnung" stellen. Dabei wird zwar nicht die volle Gebühr berechnet. Es kann zu Abschlägen von bis zu 75 Prozent kommen, so dass immerhin noch 31,25 Mark zu zahlen sind.

In Erwartung zahlreicher Rückfragen zur dieser Massen-Rechnungsstellung hat die Regulierungsbehörde eine Extra Hotline eingerichtet: (0 18 03) 68 66 37. Unter dieser Nummer können montags bis donnerstags zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr und freitags zwischen 7.30 und 14.30 Uhr Fragen zum Thema Gebührenbescheide für Rufnummern gestellt werden.