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10.11.2011

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Adobe stellt mobiles Flash-Plugin für Smartphones und Tablets ein

Adobe stellt mobiles Flash-Plugin für Smartphones und Tablets ein
Der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs hat es prophezeit, nun hat es Adobe auch eingestanden: Das Unternehmen hat sich dazu entschieden, den Flash Player für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets einzustellen. In Zukunft werde man den Fokus auf HTML5 legen.

Adobe will sich in Sachen Flash vermehrt auf Computer und Mobil-Apps konzentrieren. Entwickler können also weiterhin mithilfe der Entwicklungsumgebung Adobe AIR Apps für verschiedene mobile Betriebssysteme schreiben. Mobile Browser werden aber zukünftig nicht mehr mit neuen Versionen des Flash Player ausgestattet werden, gibt Adobe in einem Blogeintrag bekannt.

Keine größeren Updates mehr geplant



Wartungs- und Sicherheitsupdates werde es aber auch in Zukunft für Lizenznehmer des Flash-Quellcodes geben, damit sie wenigstens die das letzte anstehende Update, der Version 11.1, weiterverwenden können. Sofern Mobilgeräte jedoch mit neuen Chipsätzen, Betriebssystemen oder Browser erscheinen, bleibt der Adobe Flash Player künftig auf der Strecke.

Adobe begründet seine Entscheidung damit, dass die aktuellen Smartphones und Tablets durchgehend den neuen Webstandard HTML5 unterstützen. Mit dem Zusatz "in manchen Fällen exklusiv" spielte Adobe wohl außerdem auf seinen Rivalen Apple an. Das Unternehmen aus Cupertino hatte sich seit der Veröffentlichung des ersten iPhones erfolgreich dagegen gewehrt, den Adobe Flash Player auf seine Mobilgeräte zu lassen.

HTML5 gehört die Zukunft



In einem offenen Brief teilte der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs im April 2010 sogar seinen Lesern mit, dass der Flash Player eine veraltete Technologie sei und die Zukunft HTML5 gehöre. Er bezeichnete den Flash Player als eine proprietäre Software, die zahlreiche Sicherheitslücken aufweise und sehr ressourcen-hungrig sei. Das iPad hätte seiner Meinung nach eine Batterie-Laufzeit von 1,5 Stunden, wenn darauf Flash installiert würde. Adobes Entscheidung sollte also im Hause Apple sehr wohlwollend aufgenommen werden.

Link zum Artikel:
Adobe Flash Platform Blog (Quelle)

Mirko Schubert

 

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