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19.02.2002

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Auch billig kann gut sein: Schnurlose Telefone im Test

Auch billig kann gut sein: Schnurlose Telefone im Test
Digitale schnurlose Telefone müssen nicht teuer sein: Sinnvolle Ausstattung, einfache Bedienung und sogar sehr gute Standby- und Gesprächszeiten sind nach dem aktuellen Test der Zeitschrift connect zum Sparpreis zu haben. Für nur 66 Euro verwies das Binatone MD 1500 aus dem Katalog des Otto-Versands die Testkonkurrenz mit großem Abstand auf die hinteren Plätze. Von den Prüfern hervorgehoben wurden vor allem die integrierte Freisprecheinrichtung, der serienmäßige Headset-Anschluss und die 250 Stunden Standby- bzw. 36 Stunden Dauergesprächszeit. Für die beteiligten Markenartikler stellte sich der Test dagegen als Schlappe heraus: So landete Loewe mit dem Alphatel 3100 DE (84 Euro) hinter dem Karstadt-Produkt Okano Mary (70 Euro) zwar auf dem dritten Platz, lieferte nach Meinung der Tester für den höchsten Preis des Testfeldes aber zu wenig Telefon fürs Geld. Beim zweitplatzierten Okano Mary wurden besonders die textbasierte Menüführung, der Headset-Anschluss und die Call-by-Call-Funktion gelobt. Das die Attribute "billig" und "Markenname" nicht immer Garant für Schnäppchen sind, belegten neben dem Loewe-Produkt auch die Schnurlosen Ventura (70 Euro) von AEG und Xalio 200 von Philips (60 Euro). Während AEG technische Defizite immerhin mit gefälligem Design und guter Bedienbarkeit kompensierte, hinterließ das Philips Xalio einen völlig unausgegorenen Eindruck. Das Urteil: "Die Holländer sollten sich überlegen, ob sich und ihre Kunden mit einer Ausstattung wie zu Großmamas Zeiten langfristig einen Gefallen tun." Kritisiert wurde bei Philips darüber hinaus die unübersichtliche Bedienungsanleitung.