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05.04.2006

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BITKOM: Altgeräte-Rücknahme besteht Feuertaufe

BITKOM: Altgeräte-Rücknahme besteht Feuertaufe
Der Start der Rücknahme von Elektro-Altgeräten ist ohne größere Probleme verlaufen. "Trotz der Unkenrufe einiger Beteiligter ist das vermeintliche Chaos ausgeblieben, das umfassende System funktioniert ohne größere Probleme", sagt Jörg Menno Harms, Vizepräsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

Harms: "Trotz kleinerer Anlaufschwierigkeiten in einzelnen Kommunen bleibt festzustellen: Die Industrie hat die außerordentlich komplexen Vorgaben des Gesetzgebers in Eigenregie verbraucherfreundlich umgesetzt. Das System läuft, die Feuertaufe ist bestanden." Die Gerätehersteller seien damit ihrer gesellschaftlichen, ökonomischen und umweltpolitischen Verantwortung wie erwartet professionell nachgekommen. Das sei ein Modell für mögliche ähnliche Vorgaben in der Zukunft. "Wenn wir schon umfangreiche Vorschriften von der EU oder der Bundesregierung erhalten, so können wir sie am besten in Eigenregie und ohne unnötige Bürokratie umsetzen", sagt Harms.

Am 24. März trat das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektrogesetz) in Kraft. Seitdem können Verbraucher ihre Elektro- und Elektronikgeräte bei den Sammelstellen der Kommunen kostenlos abgeben. Dieses gilt nicht nur für Geräte, die mit einer durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sind, sondern auch für sämtliche Gebrauchtgeräte. Diese dürfen ab sofort nicht mehr mit dem Hausmüll entsorgt werden. Bei den Kommunen werden die Geräte gesammelt. Im Auftrag der Hersteller holen dann Entsorgungsunternehmen die Altgeräte ab und verwerten sie umweltgerecht.