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22.07.2008

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Berlin, Hamburg und Köln sind Vorreiter beim Handy-Parken

Berlin, Hamburg und Köln sind Vorreiter beim Handy-Parken
Autofahrer in Berlin, Hamburg und Köln müssen nicht mehr nach Kleingeld suchen, wenn sie öffentliche Parkplätze nutzen wollen. Diese drei Metropolen sind unter den Großstädten Vorreiter beim so genannten Handy-Parken. Insgesamt bieten derzeit 22 Städte ihren Bürgern diesen Service. Das ergab eine Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM.

Mit Lübeck, Potsdam, Moers und Oldenburg kommen in den nächsten Monaten mindestens vier weitere Kommunen hinzu. Der Vorteil für die Autofahrer: Sie sparen sich nicht nur die lästige Kleingeldsuche, sondern auch das ärgerliche Überzahlen. Weil beim Handy-Parken minutengenau abgerechnet werden kann, zahlen Autofahrer nur die wirklich geparkte Zeit. So müssen sie nicht mehr schon beim Abstellen des Autos einschätzen, wie lange sie wohl parken werden. Allerdings ist dieser Service erst in drei der zehn größten Städte Deutschlands angekommen. In München, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Essen, Düsseldorf und Bremen ist Handy-Parken derzeit noch nicht möglich.

Die einzelnen Systeme zum Handy-Parken ähneln sich. Die Nutzer müssen sich meist einmalig im Internet anmelden und ihre Mobilfunknummer, Kontoverbindung und das KFZ-Kennzeichen angeben. Damit sind sie registriert. Wenn sie später ihr Auto parken, teilen sie dies per SMS oder Anruf von ihrem Handy aus mit. Das System erkennt dabei automatisch das Mobiltelefon, ordnet das Auto zu und startet die Zeit. Bei der Rückkehr zum Wagen meldet sich der Nutzer ab, um den Parkvorgang zu stoppen. Die aufgelaufenen Gebühren werden am Monatsende in der Regel per Lastschrift vom Konto abgebucht. Schwarzparker können aber trotzdem noch erwischt werden. Die Angestellten vom Ordnungsamt prüfen mit Taschencomputern, ob für das abgestellte Fahrzeug bezahlt wird.

Übrigens profitieren auch Autofahrer außerhalb der großen Metropolen vom Handy-Parken. Hannover, Duisburg, Osnabrück, Saarbrücken, Wiesbaden und Darmstadt bieten diesen mobilen Bürgerdienst mittlerweile an. Und selbst in Kleinstädten wie Neustadt an der Weinstraße oder der Alten Hansestadt Lemgo funktioniert, was in München und Stuttgart derzeit noch Zukunftsmusik ist.


 

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