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17.05.2001

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Breko: Verlängerung der Interconnection gefordert

Breko: Verlängerung der Interconnection gefordert
Der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko) hat die unbefristete Verlängerung des bestehenden Zusammenschaltungssystems gefordert.

Das derzeitige Systemn basiert auf einer entfernungsabhängigen Tarifierung mit gleichen Entgelten für die wechselseitige Nutzung der Telekommunikations-Netze.

Der Breko-Verband reagiert damit auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster vom 3. Mai, das die Einführung eines neuen Interconnection-Regimes vorerst gestoppt und damit Planungs-Unsicherheit für die Unternehmen geschaffen hatte.

Das OVG Münster habe mit seiner Entscheidung ohne Not erheblich in das Interconnection-System der Telekom-Regulierungsbehörde eingegriffen, erklärte der Verband. Ursprünglich wollte die Behörde ein neues Modell auf Basis zukunftsorientierter Netzstrukturen einführen. Die Deutsche Telekom habe sich dieser Entscheidung erfolgreich widersetzt und versucht, ihre veraltete Netzstruktur als Grundlage für Interconnection durchzusetzen.

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