News

 

06.07.2001

4phones.de auf Twitter Dieser Artikel als Druckversion 

Bundesregierung gegen Monokultur bei PC-Betriebssystemen

Bundesregierung gegen Monokultur bei PC-Betriebssystemen
Linux wird immer salonfähiger. Möglich ist aber auch, dass immer mehr Leute gegen Microsoft sind. Jedenfalls hat sich jetzt sogar die Bundesregierung für den Wirtschaft für den Einsatz von Open-Source-Software ausgesprochen. Allerdings nicht beim Microsoft-Seminar, sondern beim Linux-Tag. "In unserer IT-Strategie der Vielfalt hat Open-Source-Software einen wichtigen Platz eingenommen.", erklärt Staatssekretärin Brigitte Zypries vom Bundesinnenministerium auf der Messe Linux-Tag 2001 in Stuttgart. "Wir wollen keine Monokultur in der öffentlichen Verwaltung, auch nicht bei Betriebssystemen. Aus dem Bereich der Ökologie wissen wir: Monokulturen können große Schäden anrichten. So ist es auch bei Betriebssystemen und Office Produkten." Auch Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundwirtschaftsministerium betonte ihre Unterstützung für freie Software: "Ein zunehmend wichtiges Element unserer Strategie ist deshalb - nicht erst seit heute - die Unterstützung der Open-Source-Bewegung in Deutschland, in Europa und weltweit." Mehr Wettbewerb im Bereich der PC-Betriebssysteme komme auch der Datensicherheit zugute. Das Open-Source-Betriebssystem setzte sich mehr und mehr durch - gegen Microsoft-Windows und andere proprietäre Betriebssysteme, betonte die Politikerin. "Es läuft stabiler, ist billiger und kann den jeweiligen Bedürfnissen der Nutzer dank seines offenen Quellcodes besser angepasst werden. Zudem lässt sich Linux wesentlich besser gegen Angriffe von außen sichern".

 

Newsletter abonnieren

Jede Woche top informiert!

Unser kostenloser Newsletter erscheint
wöchentlich und informiert Sie über aktuelle
Nachrichten aus dem Mobilfunk-Markt.
Das Abo kann jederzeit abbestellt werden.

Ihre E-Mail-Adresse