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31.01.2008

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CeBIT 2008: Neugier auf neue Trends lockt Besucher

CeBIT 2008: Neugier auf neue Trends lockt Besucher
Die deutsche Wirtschaft erwartet mit Spannung den Beginn der weltgrößten Computermesse CeBIT am 4. März 2008. 40 Prozent der im Auftrag von Steria Mummert Consulting befragten Fach- und Führungskräfte sind daran interessiert, in diesem Jahr auf die CeBIT zu gehen. Das Kennenlernen aktueller Trends steht dabei an erster Stelle: Vier von fünf Befragten hoffen, auf neue Entwicklungen zu stoßen.

Trotz dieser Neugier versäumt die große Mehrheit der Unternehmen, eine nachhaltige Trendplanung in ihre Geschäftsstrategie zu integrieren: Nur jedes fünfte Unternehmen setzt sich mit den möglichen langfristigen, branchen- wie länderübergreifenden Auswirkungen technologischer Innovationen auseinander. Das sind die Ergebnisse der Potenzialanalyse Megatrends von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Insbesondere Entscheider aus mittelständischen Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern planen einen CeBIT-Besuch ein (44 Prozent). Unter den Befragten aus Großunternehmen sind es etwas weniger (32 Prozent). Die Absicht, neue Trends kennenzulernen, gehört jedoch unabhängig von der Unternehmensgröße zur Top-Nennung der Entscheider. Die Trendaffinität ist dabei im Mittelstand etwas stärker ausgeprägt als bei Großunternehmen (84 Prozent gegenüber 74 Prozent). Mitarbeiter aus den Branchen Telekommunikation, IT und Medien geben sogar zu 93 Prozent an, sich über neue Entwicklungen informieren zu wollen.

Das große Interesse an aktuellen IT-Entwicklungen wird jedoch zu selten professionell genutzt. So ist das Identifizieren und Beobachten von IT-Megatrends als Mittel zur strategischen Unternehmensplanung keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Für rund 22 Prozent der Unternehmen ist die Beschäftigung mit Zukunftsfragen, die sich durch den technologischen Wandel ergeben, kein Thema. Immerhin jedes vierte Unternehmen behauptet von sich, technologische Megatrends zu beobachten. 31 Prozent gehen sogar noch weiter: Sie sind bereits mit der Integration der Erkenntnisse in ihr Managementsystem befasst.