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20.08.2001

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Deutsche Bank: Blieb auf Telekom-Aktien sitzen

Deutsche Bank: Blieb auf Telekom-Aktien sitzen
Die Deutsche Bank hat nicht nur Ärger wegen des umstrittenen Verkaufs von Telekom-Anteilen des asiatischen Industrie-Konglomerates Hutchison Whampoa und dem darauffolgenden Kurssturz. Nun stellt sich außerdem heraus, dass gar nicht, wie vom größten deutschen Geldhaus behauptet, 44 Millionen Aktien platziert werden konnten. Das geht aus einem Schreiben der Deutschen Bank an die Wertpapier-Aufsicht hervor, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Das Geldinstitut sei bei dem Paketverkauf vor knapp zwei Wochen auf 7,5 Millionen Aktien sitzengeblieben. "Die Erwartung nach Aufnahme des Börsenhandels in New York weitere Aktien dort platzieren zu können, erfüllte sich nicht", wird aus dem Schreiben zitiert. Als sich die fehlgeschlagene Platzierung der Aktien in den Finanzzentren herumgesprochen habe, sei die T-Aktie zum Spielball von Spekulanten geworden, die für den enormen Kursrutsch verantwortlich seien. Die Großkunden der Deutschen Bank seien unterdessen extrem verärgert. Vier der fünf großen deutschen Fondsgesellschaften hätten ihren Handel mit der Bank für einige Wochen eingestellt. Das sei eine in Deutschland bislang einmalige Sanktion.

 

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