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21.02.2011

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Deutsche Telekom: Nokia und Microsoft stehen "schwere Zeiten" bevor

Deutsche Telekom: Nokia und Microsoft stehen "schwere Zeiten" bevor
Als erster deutscher Mobilfunkanbieter hat sich die Deutsche Telekom nun öffentlich zum Bündnis zwischen Nokia und Microsoft geäußert. Dabei hofft das Unternehmen, dass sich die Zusammenarbeit positiv auf den Smartphone-Markt auswirkt und mit den aktuellen Schwergewichten Google und Apple konkurrieren könnte.

Schwieriges Jahr für Nokia und Microsoft



"Die Konkurrenten sind Microsoft und Nokia natürlich voraus", sagte Telekom-Strategiechef Edward Kozel in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin Focus. Besonders bei jungen Smartphone-Kunden seien die beiden mobilen Betriebssysteme Google Android und Apple iOS sehr beliebt. Dennoch hoffe er, dass sich die beiden Konzerne Microsoft und Nokia besser auf dem Markt positionieren können.

Kozel sprach sich außerdem für die offenen Betriebssysteme der Anbieter aus. "Sie geben Entwicklern gute Möglichkeiten, Dienste für Kunden zu entwickeln", sagte er dazu. Wie er Nokias Verabschiedung von MeeGo und Symbian in diesem Kontext bewerte, ließ der Strategiechef jedoch offen. Auch prognostizierte Kozel den beiden Unternehmen "ein schwieriges Jahr", da es einige Zeit dauern würde, bis sich Nokia und Microsoft aufeinander eingespielt haben.

Zusammenarbeit auf dem MWC 2011 bekannt gegeben



Kurz vor der diesjährigen Mobile World Conference in Barcelona hatten Nokia und Microsoft ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben. Dabei sollen neue Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 ausgestattet werden. Microsoft möchte dem Konzern bei der Einbindung dabei sehr viel Spielraum lassen. Erste Designstudien von neuen Nokia-Smartphones lagen zum MWC 2011 bereits vor. Erste Geräte werden aber erst voraussichtlich im Jahr 2012 auf den Markt kommen.

Nokia hatte erst kürzlich ein erstes Smartphone mit dem neuen mobilen Betriebssystem MeeGo noch vor der Veröffentlichung zurückgezogen. Das gemeinsam mit Intel entwickelte System soll aber auch ohne Nokia auf anderen Geräten weiterentwickelt werden. Intel sucht dazu derzeit nach neuen Partnern.



Mirko Schubert

 

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