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18.10.2010

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Doch keine Blackberry-Sperre in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Doch keine Blackberry-Sperre in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Noch vor dem Auslaufen des Ultimatums im Streit um die Blackberry-Services haben sich RIM und die Vereinigten Arabischen Emirate geeinigt. Die Behörden des Golfstaates haben nicht länger vor, die Blackberry-Funktionen zu sperren.

Im Streit ging es um die verschlüsselte Übertragung von Daten auf die Blackberry-Server. Da diese von den ansässigen Behörden nicht überwacht werden können, stellen sie ein angebliches Sicherheitsrisiko für die nationale Sicherheit dar.

Das Verbot hätte sowohl einheimische Nutzer, als auch Geschäftsreisende und Touristen in der Nutzung mobiler Datenkommunikation eingeschränkt. Die Nutzung von mobilen Services auf Smartphones unterliegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten seit Dezember 2009 der Überwachung über Filtermaßnahmen.

Wie die Einigung zustande kam, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Der Blackberry-Hersteller RIM hatte aber bekanntgegeben, keinerlei Kompromisse bei der Verschlüsselung einzugehen.