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20.02.2001

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Ende des Mobilfunk-Booms noch nicht in Sicht

Ende des Mobilfunk-Booms noch nicht in Sicht
Auch nach dem UMTS-Jahr 2000 macht sich in der Mobilfunk-Branche keine Katerstimmung breit. Viele orakelten große Schwierigkeiten, die Milliardensummen, die für die Lizenzen der dritten Mobilfunkgeneration gezahlt wurden, würden so manchen von der Erfolgsschiene direkt in die offenen Arme des Inkasso-Verwalters schleudern.

Doch frisch nach dem Motto: Totgesagte leben länger, boomte die Branche im vergangenen Jahr mehr denn je. Am 6. Februar verkündete D2 Vodafone, die Schallmauer von 20 Millionen Kunden durchbrochen zu haben, zwei Tage später folgte T-Mobil mit der gleichen Nachricht. In die gleiche Zeit fällt die Meldung, es gäbe inzwischen über 48 Millionen Mobiltelefone in Deutschland – mehr als Festnetzanschlüsse. Ein Jahr zuvor waren es ‚nur‘ 23,5 Millionen. Der Branchen-Dritte E-Plus zählte im Dezember vergangenen Jahres rund 6,6 Millionen Nutzer, Viag Interkom kam immerhin noch auf 3,38 Millionen.

Zumindest einen Wermutstropfen hat die Branche allerdings zu verkraften. Einen großen Teil der Rekord-Kundenzahlen machen die zwar mit Werbung extrem gepushten, aber wenig lukrativen Prepaid-Angebote aus. Alle vier Anbieter zählen über 50 % Anteil ihrer Bestandskunden in diesem Bereich.

Der 160-Zeichen-Boom lässt auch nicht nach. D2 Vodafone versandte im Laufe des vergangenen Jahres rund sieben Milliarden SMS, inklusive Info-Dienste. Bei T-Mobil waren es insgesamt 5,5 Milliarden Kurzmitteilungen. E-Plus folgt mit rund 2,4 Milliarden im Jahr 2000 und Viag Interkom versandte 730 Millionen SMS.

 

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