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05.04.2011

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Entwickler beklagen sich über Android-Fragmentierung

Entwickler beklagen sich über Android-Fragmentierung
Schon lange ist die Fragmentierung von Android ein bekanntes Problem des Google-Betriebssystems. Wie eine Umfrage der Beteiligungsgesellschaft Baird bestätigte, stören sich 87 Prozent der befragten Entwickler an der Vielzahl der verbreiteten Android-Versionen. 57 Prozent fanden die Fragmentierung sogar besonders belastend.

Derzeit befinden sich mit 1.5, 1.6, 2.1, 2.2, 2.3, 2.3.3 und 3.0 sieben verschiedene Versionen des mobilen Betriebssystems Google Android im Umlauf. Grund dafür sind vor allem die unterschiedlichen Hardwareanforderungen, denen eine Vielzahl von Handys und Tablets gerecht werden müssen. In Zukunft soll sich die Situation jedoch geringfügig verbessern. Erst kürzlich hatte Google versucht, durch Zurückhalten des Quellcodes der Version 3.0 der Fragmentierung entgegenzuwirken.

Geräte-Fragmentierung besonders problematisch



Lediglich 14 Prozent der Befragten befanden die weite Verbreitung unterschiedlicher Android-Versionen als "kein Problem". Als kleines Problem sahen es 13 Prozent der Entwickler und weitere 17 Prozent bewerteten die Fragmentierung neutral als Problem. Die Mehrheit (57 Prozent) der Android-Entwickler sahen das Problem jedoch als "bedeutsam" oder "enorm" an.

Doch nicht nur die Fragmentierung der Versionen macht den 250 befragten Entwicklern zu schaffen. Einige beklagten sich außerdem darüber, dass es so viele unterschiedliche Shops für Android-Apps gebe. Neben dem bestehenden Android Market und zahlreichen inoffiziellen Shops hatte kürzlich auch das Online-Kaufhaus Amazon einen eigenen Appstore eröffnet. "Generell scheinen die Entwickler einen einzigen Shop wie etwa Apples App Store zu bevorzugen," berichtete Baird.

Unübersichtlicher Android Market



Auch die unübersichtliche Präsentation der einzelnen Apps im Android Market bemängelten die Befragten. Hier seien als vorbildliches Beispiel insbesondere der Apple App Store und Blackberrys App World zu nennen. Positiv sei hingegen, dass sich Apps unter Android und iOS wesentlich leichter programmieren lassen als etwa bei Blackberry OS oder Symbian.

Links zum Artikel:
Fortune (Quelle)

Mirko Schubert

 

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