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23.04.2001

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Ericsson: Wachstum verlangsamt

Ericsson: Wachstum verlangsamt
Der schwedische Handy-Produzent Ericsson musste im ersten Quartal dieses Jahres Rekordverluste hinnehmen und kündigte zugleich einen massiven Stellenabbau an. 10.000 bis 12.000 Jobs sollen gestrichen werden.

Ericsson weist zwar in den ersten drei Monaten einen Gewinn von rund 130 Millionen Mark aus. Dabei verschleiern jedoch Einnahmen aus dem Verkauf der Aktien der US-Internetgesellschaft Juniper in Höhe von 1,2 Milliarden Mark den wahren Verlust. Der Umsatz sank insgesamt um fünf, in der Handy-Sparte um 52 Prozent. Bei Mobiltelefonen verzeichnet Ericsson ein Minus von 1,3 Milliarden Mark.

"Ein allgemeiner Abschwung in der Konjunktur und der unerwartete Einbruch im Telekommunikationsgeschäft trifft uns und unsere Kunden gleichermassen", sagte Präsident Kurt Hellström. Viele Netzbetreiber verschöben ihre Investionen mit dem Ergebnis eines allgemeinen Umsatzrückgangs. Vor allem der Aufbau der UMTS-Netze laufe träger als erwartet. "Und es gibt keine Anzeichen für eine Markterholung." Ericsson könne deshalb für das Gesamtjahr überhaupt keine "sinnvolle" Prognose abgeben und erwarte im zweiten Quartal ein ähnlich schlechtes Ergebnis wie zum Jahresbeginn.

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