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09.06.2004

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Experten befürchten Spam-SMS-Welle

Experten befürchten Spam-SMS-Welle
Laut Openwave Systems stellt Messaging-Abuse eine wachsende Gefahr für die Fest- und Mobilnetz-Kommunikationsbranche dar.

Deshalb hat der Anbieter von Softwareprodukten und Dienstleistungen in der Kommunikationsindustrie Antispam-Experten und Branchenführer in einer Anti-Abuse-Konferenz in London an einen Tisch gebracht. Gemeinsam wollen die Experten Pläne und Technologie-Architekturen gegen Viren- und Spam-Attacken via Festnetz- und Mobile-Geräte verabschieden.

"Das Mobilfunknetz wird zunehmend als Vertriebs- und Marketing-Kanal genutzt. Die Folge davon ist, dass wir im SMS-Bereich eine immer höhere Spam-Quote verzeichnen, die möglicherweise auch auf andere Mobil-Messaging-Bereiche wie MMS und mobile E-Mail übergreifen wird", erklärte IDC-Analyst Paolo Pescatore. "Wenn man sich die Verbreitung von Mobilgeräten und die Zunahme von Spam-Mails ansieht, kann man davon ausgehen, dass sich hier die Schleusen für Mobilbenutzer in sehr naher Zukunft öffnen werden", kommentierte Steve Linford, Direktor von Spamhaus.

IDC prognostiziert, dass die Zahl von Spam-E-Mails, die täglich versendet werden, in den nächsten drei Jahren von 16,69 auf über 22 Mrd. ansteigen wird. Ebenso werden Umfang und Häufigkeit von Spam Attacken zunehmen. Die Zahl der Spam-Messages reicht mittlerweile an die von regulären E-Mails heran. 2003 verzeichnete die ICSTIS (Independent Committee for the Supervision of Standards of Telephone Information Services) einen Anstieg bei den SMS-Spam-Beschwerden von 833 Prozent.


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