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05.03.2001

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Fernzugriff auf Rechner per GPRS-Handy

Fernzugriff auf Rechner per GPRS-Handy
Wer kennt und hasst nicht die Fehlermeldungen auf Computerbildschirmen, wenn angeforderte Daten nicht verfügbar sind, E-Mails nicht übertragen werden können oder eine Verbindung zu einem gewünschten Webserver nicht zu Stande kommt. Doch so weit muss es nicht kommen: Die von zwei Chemnitzer Uni-Absolventen im Juni 2000 gegründete Peppercon AG aus Zwickau entwickelte ein System, das es nun Administratoren und Technikern ermöglicht, aus der Ferne auf problembeladene Rechner zuzugreifen - und dies sogar per Handy.

Das System mit dem skandinavischen Namen "e-RIC" (enhanced Remote Insight Card) erlebt vom 22. bis 28. März 2001 auf der CeBIT in Hannover (Halle 16, Stand B23, Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen") seine Messepremiere. Der Administrator kann mit "e-RIC"s Hilfe von nahezu jedem internetfähigen Arbeitsplatz der Welt aus auf alle Funktionen zugreifen, die er am Rechner selbst nutzen würde. Laut Aussage der Entwickler können so 100 Prozent aller auftretenden Software-Probleme und etwa 80 Prozent der Hardware-Probleme lokalisiert und behoben werden. Der Zugriff auf das System erfolgt mit einem simplen Webbrowser. Eine Verschlüsselung der Daten garantiert zudem ein hohes Maß an Sicherheit.

Dank der Kooperation mit dem Mobilfunk-Anbieter D2 Vodafone und der Nutzung der brandneuen Datenübertragungstechnik GPRS werden die Daten etwa fünfmal schneller als mit herkömmlicher mobiler Technik übertragen. Administratoren müssen nicht mehr bei jedem Fehler gleich vor Ort sein und können viel schneller auf Fehlverhalten reagieren. Außerdem erweist sich eine Eigenschaft von GPRS als ideal: Die Verbindung zum Rechner in der Ferne besteht ständig, Kosten entstehen aber nur dann, wenn im Servicefall tatsächlich Daten übertragen werden.

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