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10.11.2000

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Flatrate: Dumping-Strategie bei T-Online vermutet

Flatrate: Dumping-Strategie bei T-Online vermutet
Im Zusammenhang mit den jüngsten Verlustzahlen bei T-Online hat der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) der Telekom-Tochter erneut massives Preisdumping bei ihrem Flatrate-Angebot vorgeworfen. Nur so seien die Verluste zu erklären, erklärte der Verband am Freitag.

"Wenn selbst das größte deutsche Online-Unternehmen im Bereich Internet-Zugang angeblich nicht kostendeckend arbeitet, wird sich im gesamten Internet-Bereich kein gesunder Wettbewerb entwickeln", betonte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.

T-Online selbst hatte zur Begründung des massiven Defizits hauptsächlich die Einführung des pauschal und nicht nach Nutzungsdauer berechneten Internet-Zugangs (Flatrate) angeführt. Nach Darstellung des VATM steht dazu die Erklärung der Deutschen Telekom im Widerspruch, bei einem soliden Business Case könne jeder einen Internet-Pauschaltarif zu wirtschaftlichen Konditionen anbieten.

In der kommenden Woche will die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post eine Entscheidung zu den Flatrate-Preisen fällen. Hintergrund: Die anderen deutschen Internet-Anbieter vermuten, dass T-Online beim Netzbetreiber Telekom zu günstigeren Konditionen Leitungskapazitäten einkaufen kann. Während sie selbst jede Minute bezahlen müssten, bekomme T-Online möglicherweise einen Pauschalpreis, so der Vorwurf.

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