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25.08.2011

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Gerücht: Android-Apps sollen künftig auf dem Blackberry laufen

Gerücht: Android-Apps sollen künftig auf dem Blackberry laufen
Noch immer kämpft der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) um seinen Stellenwert auf dem weltweiten Smartphone-Markt. Um die BlackBerry-Smartphones wieder für Kunden attraktiver zu gestalten, möchte das Unternehmen Gerüchten zufolge nun in der nächsten Generation auch Android-Apps auf seinen Handys lauffähig machen.

Das will das Nachrichtenmagazin Bloomberg herausgefunden haben und beruft sich dabei auf eine interne Quelle von RIM. Dabei sollen die neuen BlackBerrys mit einem QNX-Betriebssystem ausgestattet sein, wie es bereits beim Tablet BlackBerry PlayBook der Fall ist. Das unix-basierte Betriebssystem soll wahrscheinlich das traditionelle Blackberry OS 7 ablösen und eine Integration von Android-Apps ermöglichen. Erste Geräte mit QNX werden im Frühjahr 2012 erwartet.

Bislang konnte das Unternehmen die Entwickler nicht genügend binden, wie es etwa bei Google oder Apple der Fall ist. Die BlackBerry App World bietet derzeit nur knapp 50.000 Apps, während Apples App Store mit etwa einer halben Million Apps und der Android Market mit 250.000 Apps aufwarten können. Eine Integration von bestehenden Android-Apps könnte den Hersteller wieder nach vorn katapultieren.

Keine Android-Unterstützung trotz Ankündigung auf dem PlayBook



RIM hatte bereits für das mit QNX ausgestattete PlayBook angekündigt, dass später Android-Apps angeboten werden könnten. Das Tablet ist bereits seit etwa fünf Monaten auf dem Markt. Jedoch warten die Anwender noch heute auf diese Funktion.

Der Hersteller hatte in den letzten drei Jahren mehrfach das Betriebssystem gewechselt, die untereinander nicht kompatibel sind. Deshalb mussten Entwickler ihre Apps entweder neu schreiben oder haben ihre Bemühungen um die BlackBerry-Plattform inzwischen eingestellt. Eine komplette Umstellung auf QNX hätte ebenfalls zur Folge, dass viele Apps neu angepasst werden müssten.

Link zum Artikel:
Bloomberg (Quelle)

Mirko Schubert