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21.10.2011

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Gerücht: Samsung verkauft mehr Smartphones als Apple

Gerücht: Samsung verkauft mehr Smartphones als Apple
Im dritten Quartal hat der südkoreanische Smartphone-Hersteller Samsung offenbar zum ersten Mal mehr Smartphones als Apple verkauft. Die Marktführerschaft soll vor allem durch das mobile Betriebssystem Android erreicht werden sein, doch bald könnte es schon wieder damit vorbei sein.

Das Wall Street Journal von einer "Person die mit der Situation vertraut ist" erfahren, dass Samsung im dritten Quartal über 20 Millionen Geräte weltweit verkauft habe. Sollte die Quelle recht behalten, würde das Unternehmen erstmalig auf dem Weltmarkt an Apple vorbeiziehen und auf den ersten Platz rutschen. Apple hingegen habe im gleichen Zeitraum mit 17,1 Millionen iPhones etwas weniger erzielt.

Kampf um den ersten Platz bleibt spannend



Im Quartal zuvor erreichte Apple als Marktführer 20,3 Millionen iPhones. Der Einbruch der Verkaufszahlen sei darauf zurückzuführen, dass ein neues iPhone-Modell bereits im dritten Quartal erwartet, aber erst etwas später vorgestellt wurde. Samsung müsste hingegen im letzten Quartal etwa 3 Millionen Smartphones mehr verkauft haben.

Durch den Verkaufsstart des iPhone 4S Anfang Oktober könnte es aber bereits zum nächsten Quartalsende schon wieder mit Samsungs Marktführerschaft vorbei sein. Bereits in den ersten drei Tagen gingen über 4 Millionen neue iPhones über den Ladentisch. Doch auch Samsung stellte vor kurzem mit dem Galaxy Nexus sein neues Spitzengerät vor - das erste Smartphone mit dem neuen mobilen Betriebssystem Android 4.0 Ice Cream Sandwich.

Auch Nokia will noch ins Weihnachtsgeschäft



Analysten erwarten deshalb ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Unternehmen. Zudem könnte auch noch ein dritter Hersteller vorrücken, da die ersten Smartphones mit Windows Phone 7 ebenfalls noch vor dem Weihnachtsgeschäft erwartet werden. Ob Nokia jedoch seinen immer weiter sinkenden Marktanteil auf dem Smartphone-Markt damit noch retten kann, bleibt abzuwarten.

Links zum Artikel:
Wall Street Journal (Quelle)

Mirko Schubert

 

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