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14.11.2011

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Gerücht: iPhone 5 wurde wegen möglicher Fragmentierung zurückgestellt

Gerücht: iPhone 5 wurde wegen möglicher Fragmentierung zurückgestellt
Viele Nutzer waren enttäuscht, als Apple Anfang Oktober 2011 mit dem iPhone 4S lediglich das iPhone 4 etwas auffrischte. Sie hatten auf ein iPhone 5 mit neuem Design gehofft. Wie ein Insider nun verriet, hatte Apple tatsächlich ein iPhone 5 entwickelt und getestet, es aber einige Monate vor der Keynote zurückgestellt.

Das berichtete der amerikanische Blog "Business Insider". Eine nicht näher benannte Quelle, die aber in der Vergangenheit über zukünftige Apple-Produkte recht behalten hatte, soll einen Prototypen des iPhone 5 bereits für etwa zwei Wochen getestet haben. Das Design des Geräts soll gänzlich neu aufgearbeitet worden sein.

Der Prototyp soll ein größeres Display mit einer Bildschirmdiagonale von vier Zoll gehabt haben. Das Design soll etwas dünner ausgefallen sein und mit einem berührungsempfindlichen Home-Button ausgestattet worden sein. Die Rückseite bestand angeblich ähnlich des iPad 2 aus Aluminium.

Vier-Zoll-iPhone mit 10-Megapixel-Kamera



Das Gerät soll deutlich mehr Leistung als sein Vorgänger, dafür aber eine deutlich geringe Akkulaufzeit gezeigt haben. Der Insider vermutet jedoch, dass Apple den Prototypen noch nicht entsprechend optimiert hatte. Außerdem soll das Smartphone eine 10-Megapixel-Kamera sowie eine Vorab-Version von Siri geboten haben, das Apple damals noch "Assistant" nannte.

Das Mobiltelefon soll laut der von Business Insider benannten Quelle aus einem Prototyp-Material bestanden haben, das aber angeblich noch durch ein amorphes Design mit dem Namen "Liquidmetal" ersetzt werden sollte. Das Unternehmen konnte kürzlich exklusive Lizenzen für das Material erwerben, mit dem auch weitere Farben für das iPhone möglich sein sollen.

Jobs hatte Angst vor Fragmentierung



Der Branchenkenner soll sich selbst nicht sicher gewesen sein, warum Apple das iPhone 5 zurückgestellt hatte und stattdessen das iPhone 4S vorstellte. Apple-Mitarbeiter, die den Prototypen ebenfalls kannten, sollen aber vermutet haben, dass der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs Bedenken bezüglich einer möglichen Fragmentierung von iOS hatte.

Diese entsteht vor allen Dingen durch die unterschiedlichen Display-Auflösungen verschiedener Geräte und der dazugehörigen Versionierung des mobilen Betriebssystems. Apple hatte in der Vergangenheit die Fragmentierung als Argument gegen den Konkurrenten Google mit seinem mobilen Betriebssystem Android verwendet.

Link zum Artikel:
Business Insider (Quelle)
Mirko Schubert