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25.06.2001

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Handhelds: Compaq schlägt Palm

Handhelds: Compaq schlägt Palm
Der bisherige Marktführer Palm muss seinen Spitzenplatz bei Taschen-Computern an den schärfsten Rivalen Compaq abgeben. Palm verkauft zwar noch immer mehr Geräte, Compaq jedoch macht mehr Umsatz und Gewinn. Nach einer Studie des Marktforschungs-Unternehmens Gartner-Dataquest wird Compaq mit seinen Taschencomputern im zweiten Quartal diesen Jahres über 456 Millionen Mark umsetzen. Palm liegt mit 297 bis 308 Millionen Mark auf Platz zwei vor Handspring mit einem Umsatz von 137 bis 148 Millionen Mark. Bei Palm sank der Absatz von Handhelds von 1,18 Millionen Stück im zweiten Quartal 2000 auf 622.000 Stück im Vergleichszeitraum des laufenden Jahres. Gleichzeitig ging bei Palm der Durchschnittspreis von 598 auf 477 Mark, heißt es weiter. Compaq werde zwar nur 450.000 bis 500.000 I-Paq-Rechner verkaufen, dafür aber durchschnittlich je 1.141 Mark erlösen. Der Marktanteil von Palm rutscht damit unter 50 Prozent von 70 Prozent im Vorjahreszeitraum. Nach Ansicht der Marktforscher profitiert Compaq von seiner Modellpolitik. Die Taschencomputer verfügten über einen größeren Funktionsumfang und könnten dadurch zu einem höheren Preis verkauft werden. So unterstützten die Compaq-Geräte eine abgespeckte Version des Microsoft-Betriebssystems für Taschencomputer. Damit kann man umfangreiche E-Mails und Texte bearbeiten, was vor allem für zahlungskräftige Geschäftskunden interessant sei.

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