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24.08.2010

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Handy: Navigation und Internetnutzung nimmt zu

Handy: Navigation und Internetnutzung nimmt zu
Die Kurznachricht ist noch immer die Nummer 1 unter den Handy-Anwendungen neben dem Telefonieren. Drei Viertel aller Handy-Besitzer verschicken regelmäßig Textnachrichten. Schwer im Kommen sind dagegen Internetanwendungen oder Navigation per Handy. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.

Auch von den Multimediafunktionen des Handys wird rege Gebrauch gemacht. 50 Prozent der Befragten nutzt die Handy-Kamera zum Fotografieren oder zum Aufnehmen von Videos. So sind Handy-Kameras mit einer Auflösung von bis zu zwölf Megapixeln keine Seltenheit mehr. Deren Leistung ist mit herkömmlichen Digitalkameras vergleichbar.

Eine weitere, sehr beliebte Handy-Funktion ist die Verwaltung von Kontakten und Terminen. Ein Drittel der Handy-Besitzer (34 Prozent) nutzt den Kalender bzw. Terminplaner. Jeder Fünfte hört Musik, 17 Prozent versenden Multimedianachrichten (MMS) und 16 Prozent nutzen Handy-Spiele. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen spielen sogar mehr als ein Drittel (36 Prozent).

Ein noch relativ junges Einsatzgebiet ist die Nutzung als Navigationsgerät. Laut Umfrage gebrauchen bereits 4 Millionen Handy-Besitzer (7 Prozent) die Navigationsfunktion. Entsprechend ausgerüstete Geräte können den Standort bestimmen, nach Straßen oder Plätzen suchen und die Route zu einem beliebigen Zielort anzeigen. Voraussetzung ist, dass das Handy mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist.

Den Durchbruch im Massenmarkt haben die Internetfunktionen der Handys geschafft. Aktuell nutzen 10 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Internetfunktionen mit ihrem Handy, z. B. über Apps. Das entspricht 17 Prozent aller Mobiltelefon-Besitzer.

Ein Fünftel (22 Prozent) der Handy-Besitzer gibt an, gar keine Zusatzfunktionen neben dem Telefonieren zu nutzen. Allerdings sind es eher die Älteren, die darauf verzichten. Von den über 60-Jährigen nutzen 63 Prozent der Befragten keinerlei Zusatzfunktionen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es nur 4 Prozent und bei der 30- bis 44-Jährigen 7 Prozent.