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14.04.2009

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Handy-Nutzung nimmt stark zu

Handy-Nutzung nimmt stark zu
Immer mehr Deutsche nutzen zum Telefonieren das Handy und verzichten zum Teil gänzlich auf einen Festnetzanschluss. Auch Angebote der Mobilfunk-Anbieter unterstützen diesen Trend, indem sie preiswerte Flatrates für Gespräche ins Festnetz anbieten und dem Nutzer in seinem Zuhause-Bereich eine Festnetznummer anbieten.

Die Summe der Gesprächsminuten, die über Handys getätigt wurden, hat sich von insgesamt 136,5 Milliarden Minuten im Jahr 2007 auf rund 150,2 Milliarden Minuten im Jahr 2008 erhöht. Damit telefonierte jeder Deutsche im letzten Jahr rund 30,5 Stunden mobil. Diese Steigerung um 10 Prozent wird laut dem Branchenverband Bitkom auch für das aktuelle Jahr erwartet.

Die Summe der aus Mobilfunknetzen abgehenden Gesprächsminuten stieg von 76,4 Milliarden Minuten im Jahr 2007 auf 84 Milliarden im Jahr 2008. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Summe der in Mobilfunknetzen ankommenden Gesprächsminuten von 60,2 auf 66,2 Milliarden. Ingesamt hat sich die Nutzung von Handy-Telefonaten in Deutschland zwischen 1999 und 2008 fast verfünffacht und seit dem Jahr 2005 fast verdoppelt.

Ende 2008 gab es in Deutschland über 107 Millionen Handy-Verträge, damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Nach Angaben von Eurostat telefonierten zum Jahresende 2007 gut 11 Prozent aller deutschen Haushalte ausschließlich per Handy. In anderen EU-Staaten gab es einen deutlich höheren Anteil an reinen Handy-Haushalten.

Vor allem in vielen osteuropäischen Ländern existierte keine gut ausgebaute Festnetzinfrastruktur. In Tschechien telefonierten 64 Prozent der Haushalte ausnahmslos mit dem Handy. In Finnland waren es 61 Prozent und in Litauen 53 Prozent. Im Durchschnitt verfügten 24 Prozent der Haushalte in EU-Ländern ausschließlich über einen Mobilfunkanschluss.