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25.03.2004

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Handy am Steuer: Höhere Strafen ab 1. April

Handy am Steuer: Höhere Strafen ab 1. April
Telefonieren ohne Freisprechanlage beim Autofahren wird teuerer. Hintergrund: Trotz Verbots ignoriert noch immer jeder dritte Fahrer das Handy-Verbot.

Wer das Telefonieren während der Fahrt ohne entsprechende technische Einrichtungen nicht lassen kann, der muss ab dem 1. April mit höheren Strafen rechnen: Das Bußgeld für "rechtswidriges Telefonieren" während der Fahrt wird von 30 auf 40 Euro steigen. Zusätzlich gibt es einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei.

Nach Angaben des Versicherungskonzerns Axa hält sich heute jeder Dritte nicht an die vorgeschriebene Benutzung einer Freisprech-Einrichtung. Besonders Fahrer zwischen 18 und 30 Jahren missachten das gesetzliche Verbot, geht aus einer Studie des Versicherers hervor.

Dabei zeigten wissenschaftliche Versuche, dass Mobil-Telefonierer deutlich schlechter fahren als beispielsweise alkoholisierte Fahrer mit 0,8 Promille. Sie reagierten langsamer, brauchten längere Bremswege und schätzten Situationen falsch ein. Besonders gefährlich sei der kurze Blick aufs Handy in voller Fahrt: In einer einzigen Sekunde der Ablenkung, beispielsweise beim Wählen, legt ein Auto bei 100 Stundenkilometern ganze 28 Meter Blindfahrt zurück.

Wer grob fahrlässig einen Unfall verursacht, indem er verbotenerweise während der Fahrt telefoniert hat, müsse sogar damit rechnen, dass seine Kasko-Versicherung die Kosten für den Unfall nicht übernehme, warnt Axa.

Übrigens gilt das Handy-Verbot auch für Fahrradfahrer: Wer auf dem Drahtesel telefoniert, muss statt bisher 15 Euro ab 1. April 25 Euro Strafe zahlen. Punkte in Flensburg gibt es dafür allerdings nicht.


 

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