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12.12.2001

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Handy für den Nachwuchs: am besten mit Prepaid-Karte

Handy für den Nachwuchs: am besten mit Prepaid-Karte
Handys stehen auf den Wunschzetteln der Kids ganz weit oben. Das Telekommunikationsmagazin connect gibt Tipps für Eltern, die ihrem Nachwuchs den Start in die mobile Kommunikation ermöglichen wollen, ohne dabei arm zu werden oder die körperliche Entwicklung der Sprösslinge zu gefährden. Wie bei der TV- und Computer-Nutzung sollte das Kind auch im Umgang mit dem Handy nicht allein gelassen werden. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Kosten und den Wert eines eigenen Handys sprechen und Regeln für die Nutzung festlegen, so die Zeitschrift. Am besten bleiben die Kosten für den jungen Mobilfunk-Einsteiger mit einer Prepaid-Karte unter Kontrolle, denn Kinder sind gerade am Anfang nicht in der Lage, ihren Telefonkonsum einzuschätzen. Bei einem Vertragsmodell besteht die Gefahr, dass in kürzester Zeit horrende Rechnungssummen entstehen. Bei der Guthabenkarte dagegen können Eltern mit dem Kind vereinbaren, in welchen zeitlichen Abständen das Telefonguthaben wieder aufgeladen wird. Der Sprössling lernt dabei zum einen, dass Telefonieren Geld kostet, und zum anderen, wie man mit seinem Budget haushält. Viele Eltern sind über den frommen Kinderwunsch nach einem Handy zunächst irritiert - einerseits bringt ein Mobiltelefon mehr Sicherheit fürs Kind, da es etwa in einer Notsituation anrufen kann. Andererseits ist noch ungeklärt, ob und in welchem Ausmaß Handy-Strahlung die Gesundheit gerade junger Menschen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden, gefährdet. Um die Strahlenbelastung zu minimieren, wird geraten: Das Kind sollte längere Gespräche nicht mit dem Handy, sondern über ein Festnetztelefon führen - nicht nur aus Kostengründen, sondern auch aufgrund der geringeren Strahlung. Ein Headset reduziert darüber hinaus die Stärke der elektromagnetischen Felder, die auf den Kopf einwirken. Bei schlechten Empfangsverhältnissen und speziell im Auto muss ein mobiles Gerät seine Sendeleistung erhöhen, strahlt also stärker. Ein Kind sollte das Telefonieren in diesen Situationen meiden. Das optimale Alter, ab dem der Nachwuchs ein Mobiltelefon benutzen darf, gibt es nicht, so der Mannheimer Schulpsychologe Christoph Hanckel im connect-Interview: "Die Benutzung eines Handys hängt nicht vom Lebensalter ab, sondern von der sozialen Reife."

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