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16.05.2009

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Handy zunehmend als Festnetz-Ersatz

Handy zunehmend als Festnetz-Ersatz
Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes verfügten zu Beginn des Jahres 2008 zirka 4 Millionen deutsche Haushalte über ein Mobilfunkanschluss, ohne dass gleichzeitig ein Festnetzanschluss vorhanden war. Vor Allem jüngere Leute verzichten dabei auf den konventionellen Telefonanschluss.

In jedem dritten Haushalt (35%) von unter 25-Jährigen gab es Anfang 2008 ausschließlich Handys und keinen festen Telefonanschluss mehr. Der Anteil der ausschließlichen "Handy-Nutzer-Haushalte" nahm mit steigendem Alter stetig ab. Bei den 25- bis 34-Jährigen waren es noch 19% der Haushalte, bei den 55- bis 64-Jährigen 6% und bei den über 70-Jährigen zwei von 100 Haushalten.

Einen zusätzlichen Einfluss hat auch das monatliche Nettoeinkommen. Je geringer das monatliche Einkommen, umso höher ist der Anteil der Haushalte mit Handy ohne Festnetzanschluss. In der untersten Einkommensklasse bis 900 Euro lag der Anteil bei 23% gegenüber 3% in den Einkommensklassen ab 2.600 Euro.

Die Struktur spiegelt sich auch bei der Betrachtung der sozialen Stellungen wider: 21% der Arbeitslosenhaushalte, 11% der Arbeitnehmerhaushalte sowie 6% der Selbstständigenhaushalte besaßen ausschließlich Handys und keinen festen Telefonanschluss mehr.

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