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27.03.2001

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Handys: Gespräche sollen nicht teurer werden

Handys: Gespräche sollen nicht teurer werden
Telefonieren mit dem Handy wird nach Einschätzung des Deutschen Verbandes für Post und Telekommunikation (DVPT) trotz der Milliardenkosten für den Aufbau der neuen UMTS-Mobilfunknetze nicht teurer. Die Gesprächstarife würden "mit ziemlicher Sicherheit nicht steigen, damit würde man sich den Markt selbst kaputt machen", erklärte der Chef der Großkunden-Organisation, Manfred Herresthal.

Auch die Kosten für die Mobiltelefone würden nach dem Wegfall der bislang teils "enormen Subventionen" nicht "ins Uferlose gehen". Bei Gerätepreisen von rund 1.000 Mark würde der Markt wegbrechen, betonte der DVPT-Präsident.

Es sei absehbar gewesen, dass der Aufbau der UMTS-Netze für mobiles Multimedia sehr teuer werde, sagte Herresthal weiter. Die Mobilfunkindustrie werde die verbleibende Zeit bis zum UMTS-Start nutzen, um möglichst viel Geld mit dem bestehenden GSM-Netz zu verdienen. Als Folge fielen die Subventionen bei den Gerätepreisen weg.

UMTS soll in Deutschland zum Jahresbeginn 2003 unter anderem mobile Internet-Anwendungen, Videokonferenzen im Dienstwagen und Musikübertragungen in digitaler Qualität ermöglichen. In Deutschland zahlten sechs Bietergruppen jeweils mehr als 16 Milliarden Mark für je eine Lizenz. Hinzu kommen Milliardenkosten für den Netzaufbau.

 

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