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27.09.2001

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Handys: Hersteller unsicher über künftigen Absatz

Handys: Hersteller unsicher über künftigen Absatz
Weil die großen Handy-Produzenten in den letzten Jahren die Märkte überschwemmt und die Netzbetreiber den Absatz mit großzügigen Subventionen zusätzlich angeheizt haben, stagniert derzeit der Absatz. Niemand wagt eine präzise Voraussage über das kommende Geschäftsjahr. So wage selbst Weltmarktführer Nokia nur eine Prognose für den bereits fast gesättigten Markt Deutschland, berichtet die "Financial Times Deutschland". Für Wachstumsmärkte wie USA und China jedoch würden mit Verweis auf die unsichere Weltkonjunktur keine Prognosen abgegeben. Danach rechnet Nokia in Deutschland mit einem Absatz aller Hersteller von 20 Millionen Mobiltelefonen. Das würde bedeuten, dass es zu keiner Steigerung beim Verkauf von Handys auf einem der wichtigsten Mobilfunkmärkte Europas kommt. In diesem Jahr würden ebenfalls rund 20 Millionen Handys verkauft, während es im vergangenen Jahr 30 Millionen Stück gewesen seien. Derzeit befürchteten einige Nokia-Manager nach den Terroranschlägen in den USA aber auch dort eine Rezession und langfristig damit sinkende Handy-Absätze. Mobiltelefone als Massenprodukt blieben in den Regalen liegen, wenn die Menschen weniger konsumierten. Kurz vor den Anschlägen habe Nokia noch eine steigende Nachfrage nach Mobiltelefonen in den USA gesehen. Die zurückhaltende Prognose zeige, dass Nokia auch mit dem Start neuer Handy-Technologien nicht mit einem höheren Absatz von Endgeräten rechnet. Noch im September solle ein GPRS-taugliches Nokia-Handy für schnellere Daten-Übertragung auf den Markt gebracht werden. Experten rechneten damit, dass GPRS sich 2002 als Massentechnik durchsetzen werde.

 

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