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01.06.2001

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Handys: Siemens jetzt vor Ericsson

Handys: Siemens jetzt vor Ericsson
Trotz sinkender Absätzprognosen und bereits verkündeter Einschnitte im Handy-Geschäft hat Siemens den schwedischen Hersteller Ericsson überholt. Der süddeutsche Elektronik-Konzern ist damit in der Weltrangliste auf Platz drei nach Nokia und Motorola aufgestiegen.

Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest verkaufte Siemens im ersten Quartal dieses Jahres 6,7 Millionen Mobiltelefone. Das entspricht einem Marktanteil von 6,9 Prozent. Ericsson wurde überholt, weil der Anteil der Schweden mit 6,5 Millionen Handys von 8,7 auf 6,8 Prozent zurückging.

Zugleich baute die finnische Hady-Schmiede Nokia ihre Spitzenposition vor dem US-Konkurrenten Motorola aus. Nokias Marktanteil liegt den Angaben zufolge bei 35,3 Prozent mit 34,1 Millionen verkauften Handys gegenüber 33,9 Prozent Ende vergangenen Jahres. Motorola kam auf 13,2 gegenüber bisher 12,7 Prozent und setzte 12,8 Millionen Mobiltelefone ab.

Die höchsten Verluste musste der französische Alcatel-Konzern hinnehmen. Mit 2,5 Millionen verkauften Handys sank der Marktanteil im ersten Quartal von 4,6 auf 2,6 Prozent.