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20.01.2005

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Indien zieht bei Handys langsam nach

Indien zieht bei Handys langsam nach
Indien, das bisher bei der Mobilfunkpenetration gegenüber vergleichbaren Schwellenländern nachhinkt, soll bei Handys in den kommenden Jahren langsam aber doch aufholen.

Laut einem vom asiatischen IT-Portal DigiTimes veröffentlichten Bericht soll die Zahl der Handyuser am Subkontinent von derzeit 47 Millionen innerhalb der nächsten drei Jahre auf 100 Millionen anwachsen. Die im Telekom-Sektor allgemein erwirtschafteten Umsätze sollen sich von gegenwärtig zehn auf 20 Mrd. Dollar im Jahr 2008 verdoppeln, sagte Vijay Gokhale, Generaldirektor der India Taipei Association (ITA)

Die Wachstumsaussichten in dem Milliarden-Land haben auch schon einige Handy-Produzenten angezogen. So will die südkoreanische LGE Ende des Jahres eine Fabrik in Pune aufsperren. Der finnische Handyriese Nokia hatte vorigen Dezember bereits Pläne verlautbaren lassen, wonach seine zehnte Handy-Fabrik auf dem Subkontinent errichtet werden soll. Und der US-amerikanische Konzern Motorola wirft ebenfalls ein Auge auf Indien, um dort Produktionskapazitäten anzusiedeln, sagte Gokhale.

Marktführer bei den in Indien verkauften Handys ist der weltweite Branchenprimus Nokia, der auf dem Subkontinent auf einen Anteil von fast 59 Prozent kommt. Samsung auf Platz zwei hält 13 Prozent Marktanteil vor Motorola, das auf sieben Prozent Marktanteil verweisen kann. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU - Average Revenue per User) ist nach wie vor niedrig, sagte Gokhale. So dürften auch in der Zukunft in Indien vor allem "einfache" Handys verkauft werden und Mobiltelefone mit fortschrittlichen Features eher zu den Ausnahmeerscheinungen zählen.


 

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