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21.01.2002

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Infineon mindert seinen Verlust um ein Drittel

Infineon mindert seinen Verlust um ein Drittel
Halbleiterproduzent Infineon sieht zwar einen schmalen Silberstreif, trotzdem fuhr das Unternehmen im ersten Quartal 2001/2002 einen Nettoverlust von 331 Mio. Euro ein. Gegenüber dem vorangehenden Quartal verbesserte sich das EBIT von minus 882 Mio. Euro auf minus 564 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Infineon noch einen Gewinn von 280 Mio. Euro verzeichnet. Der Umsatz brach über das Jahr gesehen um 38 Prozent auf 1,035 Mrd. Euro ein. Für das Gesamtjahr bleibt Infineon-Vorstandsvorsitzender Ulrich Schumacher weiterhin skeptisch: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Speicherpreise so entwickeln, dass wir im Gesamtjahr schwarze Zahlen schreiben." Das Quartal sah die ersten positiven Zeichen bei den Produkten für mobile Kommunikationsanwendungen und einen Preisanstieg bei Speicher-Produkten. "Infineons Umsätze wurden vor allem von der starken Nachfrage nach Speicher-Produkten und der wieder zunehmenden Nachfrage nach Kommunikationslösungen getragen", erklärte Schumacher. Allerdings wird diese Entwicklung von der schlechten Situation bei Chip-Karten und im traditionellen Telekommunikationsmarkt aufgewogen. "Wir glaube das schlimmste ist vorbei", verbreitet Schumacher Optimismus. Der Ausblick für das laufende Jahr bleibt weiterhin unsicher. Infineon konnte den Verlust im Speicher-Bereich im vergangenen Quartal von 552 Mio. Euro auf 371 Mio. Euro verringern. Der Umsatz stieg gegenüber dem vorigen Quartal um 18 Prozent auf 285 Mio. Euro. Allerdings lag Umsatz damit noch immer um 43 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.