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11.07.2001

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Japan: DoCoMo ruft 100.000 Panasonic-Handys zurück

Japan: DoCoMo ruft 100.000 Panasonic-Handys zurück
Einen Tag nach der Ankündigung des japanischen Mobilfunkkonzerns NTT DoCoMo, 100.000 von Matsushita erzeugte Mobilfunkgeräte zurückzurufen, sind die Aktien der Matsushita Communications heute, Mittwoch, an der Tokioter Börse auf ein neues Jahrestief gesackt.

Die Aktien gaben 5,6 Prozent nach und notieren derzeit bereits 70 Prozent unter ihrem Jahreshoch, das Ende Januar dieses Jahres erreicht wurde. Matsushita, die Mobilfunkgeräte der Marke Panasonic produziert, musste bereits zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren für DoCoMo bestellte Geräte zur technischen Überholung zrückholen.

DoCoMO erklärte, dass sie sogar kurzzeitig den Verkauf von Panasonic-Handys stoppen werde. Die Mobilfunkgeräte weisen Fehler bei der Funkübertragung auf, wodurch der zeitweise der Empfang von Telefonaten umöglich wird. Bei der Rückholaktion zu Beginn des Jahres musste Matsushita Kosten in der Höhe von drei Milliarden Yen (27,8 Mio. Euro) fakturieren. Matsushita ist in Japan nicht das einzige Unternehmen, das mit derartigen Problemen zu kämpfen hat. Kürzlich hatte Sony 560.000 Handys wegen eines Softwarefehlers vom Mobilfunkbetreiber KDDI zurückgerufen (siehe Meldung). Bereit im vergangenen Mai waren 420.000 Sony-Geräte, die an NTT DoCoMo geliefert worden waren, in die Werkstatt gerufen worden.

 

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