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26.05.2006

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Jugend forscht: Informationszentrum Mobilfunk prämiert Nachwuchsforscher

Jugend forscht: Informationszentrum Mobilfunk prämiert Nachwuchsforscher
Gleich für zehn "Jugend forscht"-Projekte konnte das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) dieses Jahr den Preis "Mobilfunk - Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation" vergeben. Der Sonderpreis für herausragende Projekte im Bereich Mobilfunk wurde im Rahmen der Landeswettbewerbe von "Jugend forscht" erstmalig ausgelobt.

Neben einer Geldprämie können sich die Gewinner auf eine feierliche Veranstaltung in Berlin freuen. Einer der prämierten Jungforscher überzeugte beim Bundeswettbewerb und erhielt eine der begehrten Auszeichnungen: Der Versuch des Bremer Schülers, Mücken durch ihre Geräusche zu lokalisieren, ist auch für den Mobilfunkbereich interessant. Überträgt man das System auf elektromagnetische Felder, kann es bei der Lokalisierung von Notrufen helfen.

"Mit unserem Engagement möchten wir bei Jugendlichen Neugier und Interesse für technische Aspekte des Mobilfunks wecken und sie dazu ermutigen, sich auch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander zu setzen", erklärt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF. Das Konzept ist aufgegangen. In neun Bundesländern reichten junge Forscher preiswürdige Projekte zum Thema Mobilfunk ein, die die unterschiedlichen Aspekte mobiler Kommunikation untersuchten. So haben sich beispielsweise Schüler aus Brandenburg mit dem Themenkomplex Mobilfunk und Gesundheit auseinandergesetzt. Neben einem Mobilfunkkataster für ihren Heimatort Falkensee, auf dem alle Sendemasten verzeichnet sind, fanden sie durch Messungen heraus, dass die geltenden Grenzwerte an allen Standorten unterschritten werden. Die niedersächsischen Gewinner beschäftigten sich mit einer neuen Anwendungsmöglichkeit für den Mobilfunk: Mit ihrer Entwicklung eines Notrufsystems für Parkinsonkranke wird das Handy zum Lebensretter.

Die Forschungsergebnisse der Jugendlichen zeigen beispielhaft den Erfindergeist und die Innovationskraft, die sich am Mobilfunk entzünden können. Stellvertretend stehen sie für die ausgezeichneten Experimente aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Schleswig-Holstein. Dagmar Wiebusch freut sich über die Kreativität der jungen Forscher: "In den Projekten steckt viel Potenzial, das erahnen lässt, wie viele Anwendungsmöglichkeiten der Mobilfunk bietet und dass es unzählige Ansatzpunkte zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Technik gibt."

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