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16.08.2001

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Kopierschutz: Kampf gegen Schwarzbrennen

Kopierschutz: Kampf gegen Schwarzbrennen
Angesichts sinkener Umsätze und Gewinne will die Musik-Industrie jetzt massiv gegen das Kopieren von Titeln vorgehen. Geplant ist ein Kopierschutz. CD-Brenner sollen die geschützten Scheiben nicht mehr lesen können. Allerdings ist diese Technik offenbar noch unausgereift. Im vergangenen Jahr war ein Versuch der Bertelsmann-Musiktochter BMG mit einem Kopierprogramm schief gegangen, weil viele normale Abspielgeräte die Songs auf der CD "Razorblade Romance" der finnischen Gruppe Him nicht mehr abspielen konnten, berichtet das "Handelsblatt". Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hatte ergeben, dass in der Zeit von April des vergangenen bis März dieses Jahres 133 Millionen CD-Rohlinge mit Musik bespielt wurden. Bei der vorletzten Studie habe die Zahl der Kopien noch 66 Millionen betragen. Auch mit Kopierschutz erwartet der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft Peter Zombik "in den nächsten Monaten keine dramatische Veränderung zum Besseren". Er rechne nicht damit, dass die Kopierwut der Deutschen nachlasse: "CD-Brenner waren der Renner im Weihnachtsgeschäft des vergangenen Jahres, und wir fürchten, dass das auch in diesem Jahr wieder so sein wird." Hinzu komme das Herunterladen aus dem Internet, das sich trotz der Stilllegung der Tauschbörse Napster weiter großer Beliebtheit erfreue.

 

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