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02.07.2009

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Kostenfalle mobiles Surfen: Im Ausland kann es teuer werden

Kostenfalle mobiles Surfen: Im Ausland kann es teuer werden
Trotz der neuen Preisgrenzen für SMS und Handygespräche innerhalb der EU gibt es für mobiles Surfen noch keine Preisobergrenze. In ausländischen Netzen reißen gelegentliche Surf-Sessions schnell große Löcher in die Urlaubskasse. Um die Kosten im Auge zu behalten, lohnen sich Datenzähler. Das rät die Computerzeitschrift c't in ihrer kommenden Ausgabe.

Die Preise für die Datenübertragung über Mobilfunknetze schwanken selbst aus EU-Ländern zwischen 2 und 20 Euro pro Megabyte. So kann der Versand eines Urlaubsbildes per E-Mail mit 100 Kilobyte Größe bereits zum teuren Vergnügen werden. Schon wer sich im Grenzgebiet aufhält, sollte genau auf das gerade benutzte Mobilfunknetz achten.

Auf der beliebten Nordsee-Insel Sylt ist man schnell bei einem dänischen Netzbetreiber eingebucht, in den Alpen bei einem österreichischen. Wer etwa im Handy-Netz Schweiz mit dem falschen Tarif eine Nachrichtenseite ansurft, ist mit einem Schlag um 30 Euro ärmer. In solchen Fällen sollte man folglich immer versuchen, manuell auf das Netz des eigenen Anbieters umzuschalten.

Es empfiehlt sich, vor dem Urlaub auf der Webseite seines Mobilfunkanbieters nach den besten Konditionen für die Datenübertragung im ausgewählten Land zu suchen. Die Angebote reichen von teurer volumenabhängiger Rechnung bis hin zu Angeboten für Tagesnutzung bei begrenztem Datenvolumen - zusätzliche Übertragungen werden extra berechnet. Um dabei den Überblick zu behalten, helfen Sondernummern der Netzbetreiber, die man anrufen kann.

Besser, man hat das Datenvolumen jederzeit im Blick. Datenzähler zur ständigen Selbstkontrolle gibt es als Software fürs Notebook und als Funktion in den meisten Handys. Man findet sie oft bei den Telefonlisten für eingehende, abgehende und verpasste Gespräche. "Das Anzeigen der übertragenen Megabytes kann bei der Internet-Nutzung im Ausland, aber auch bei Tarifen mit begrenztem Volumen im Inland vor unliebsamen Überraschungen schützen", erläutert c't-Redakteur Rudolf Opitz.

 

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