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11.11.2010

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LTE-Strahlung liegt unter den Grenzwerten

LTE-Strahlung liegt unter den Grenzwerten
Die Immissionen des Mobilfunkstandards der neuen Generation LTE liegen weit unter den Grenzwerten. Das ist das Fazit einer wissenschaftlichen Studie zur "Abschätzung der Exposition der Bevölkerung durch LTE-Sendeanlagen". Durchgeführt wurde die Pilotstudie im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk e.V. (IZMF) vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST).

Das Ergebnis: Selbst mit Hochrechnung auf eine theoretische Vollauslastung der Sendeanlagen liegen die Werte deutlich unter dem gesetzlich zulässigen Rahmen. An 99 Prozent aller Messpunkte liegt die Grenzwertausschöpfung unter einem halben Prozent, bezogen auf die Leistungsflussdichte.

Die Pilotstudie basiert auf einem eigens vom IMST dafür entwickelten Messverfahren. Dieses stellt sicher, dass trotz der momentan noch geringen Netzauslastung eine zuverlässige Abschätzung für den künftigen LTE-Regelbetrieb getroffen werden kann. Dazu hat das IMST alle Messergebnisse auf eine theoretische Maximalauslastung hochgerechnet. Da diese im Alltag erfahrungsgemäß aber nur punktuell erreicht wird, liegen die in der Studie dokumentierten Werte mit hoher Wahrscheinlichkeit über denen, die später im Regelbetrieb tatsächlich auftreten.

Die statistische Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass die Immissionen durch LTE-Sendeanlagen die geltenden Grenzwerte erheblich unterschreiten. An 99 Prozent der Messpunkte liegt die Grenzwertausschöpfung, bezogen auf die Leistungsflussdichte, unter einem halben Prozent. "In jedem Falle lässt sich aus den Ergebnissen der Studie bereits heute abschätzen, dass durch den künftigen Regelbetrieb der LTE-Netze die Gesamtimmissionen zwar steigen, jedoch weiterhin nur einen Bruchteil der zulässigen Grenzwerte ausschöpfen werden" zieht Dr. Bornkessel, Projektleiter beim IMST, Bilanz.

Für LTE-Basisstationen gelten, wie für alle Mobilfunksendeanlagen, die gesetzlichen Grenzwerte der 26. Verordnung des Bundesimmissionsgesetzes (BImSchV). Zur Gesundheitsverträglichkeit weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darauf hin, dass die von LTE genutzten Frequenzbänder eng bei den für den Mobilfunk und andere Funkdienste genutzten Frequenzbereichen liegen.

Es seien daher keine wesentlichen biologisch relevanten Unterschiede zu den bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zu erwarten. Damit ist ein zuverlässiger Schutz der Bevölkerung vor potentiellen gesundheitlichen Risiken gewährleistet. Die Grenzwerte waren erst 2008, zum Abschluss des Deutschen Mobilfunkprogramms (DMF), das keine Hinweise auf mögliche Risiken durch Mobilfunkfelder erbracht hatte, bestätigt worden.