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06.07.2001

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Marktübersicht: Flachbildschirme für das schmale Portemonnaie

Marktübersicht: Flachbildschirme für das schmale Portemonnaie
Kaum dicker als eine Brieftasche sind die neuen Flach-Bildschirme (TFT). Und immer öfter verdrängen sie die massigen Monitore vom Schreibtisch, weil dafür keiner mehr die besagte dicke Brieftasche zücken muss. Mittlerweile ist auch das Angebot fast unüberschaubar. Die Zeitschrift "MACUP" stellt die gängigen Thin-Film-Transistor-Modelle in einer Marktübersicht ihrer neuen Ausgabe vor und gibt Tipps und Kaufempfehlungen. Insgesamt 35 Geräte der 18-Zoll-Klasse sowie 12 mit einer Diagonale zwischen 19 und 24 Zoll führt das MACUP-Register auf. So unterschiedlich die Displays in der Ausstattung sind, so stark variiert auch der Preis. Er reicht vom Sparmodell von Vobis für 1800 Mark bis zum Luxus-Gerät von Eye-Q für 7750 Mark. Die TFT-Displays, die ihr Bild mit Flüssigkeitskristallen (LCDs) erzeugen, bieten im Vergleich zu den konventionellen Röhren-Monitoren klare Vorteile, so MACUP. Sie sind in der Standardauflösung gestochen scharf und absolut flimmerfrei, unempfindlich gegen elektromagnetische Störfelder und - vielleicht ihr dickstes Plus: weit leichter, einfacher zu platzieren und sparsamer mit der Energie, die im Nebeneffekt Wärme produziert. Ein Vorteil, der besonders in Großraumbüros, die sich damit weniger aufheizen, spürbar sein dürfte. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten: Die TFTs stellen - technisch bedingt - Farben, Helligkeit und Kontrast abhängig vom Blickwinkel des Betrachters dar. Zudem sind TFTs generell träger bei der Wiedergabe von Videos. Gerade wenn es um Spiel und Spaß geht, können einem die TFTs so leicht den Spaß etwas verderben. Allerdings versuchen zwei unterschiedliche Techniken, diesen Problemen Herr zu werden: Displays auf Twisted-Nematic-Basis (TN) versuchen, das Manko der langen Reaktionszeit bei Bewegtbildern auszugleichen. Dafür jedoch ist ihre Blickwinkelabhängigkeit sehr groß. Bei der In-Plane-Switching (IPS)-Technik der IPS-Schirme ist es genau andersherum. Für Grafik und Spiel mögen die flachen TFTs also nicht ganz ideal sein. Für das Office ist ein "Flachmann", so MACUP, aber eine echte Alternative.

 

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