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17.10.2002

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Mietleitungen: Telekom kann sich Zeit lassen

Mietleitungen: Telekom kann sich Zeit lassen
Nach der Vorleistungspauschale für ISDN-Flatrates hat das Verwaltungsgericht Köln nun eine weitere kundenfreundliche Festlegung der Telekom-Regulierungsbehörde gestoppt.

Nach einem Beschluss der Behörde sollte der ehemalige Monopolist und damit Inhaber der meisten Telefon-Leitungen künftig binnen 30 Tagen Endkunden und Konkurrenten Mietleitungen zur Verfügung stellen. Bei Überziehung der Termine drohten Vertragsstrafen.

Das Verwaltungsgericht Köln setzte diese Verfügung in einem vorläufigen Verfahren aus. Die Telekom stelle die Leitungen häufig konzernintern selbst nicht innerhalb der vorgegebenen Fristen zur Verfügung, hieß es zur Begründung. Also könne der Konzern auch nicht dazu verpflichtet werden, anderen den Zugang zu seinen Leistungen zu Bedingungen zu ermöglichen, die er sich selbst nicht einräume.