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23.04.2001

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Milliarden-Schäden durch "Prepaid-Karteileichen"

Milliarden-Schäden durch "Prepaid-Karteileichen"
Den deutschen Mobilfunk-Anbietern ist nach Darstellung der Hamburger Unternehmensberatung Putz und Partner wegen der Prepaid-Angebote in den letzten beiden Jahren ein Schaden von bis zu drei Milliarden Mark entstanden.

"Nach unseren Berechnungen sind von den etwa 50 Millionen angenommenen Mobilfunk-Teilnehmern in Deutschland fünf bis sechs Millionen Kunden Karteileichen", wird Geschäftsführer Volker Putz in der "Welt am Sonntag" zitiert. Die Prepaid-Politik (Verkauf von stark subventionierten Handys mit Guthaben-Karte) habe zu betrügerischen Auswüchsen im großem Stil geführt.

So seien massenweise Prepaid-Verträge gekauft und die Telefone nach illegaler Entsperrung zum Dumpingpreisen weiter verkauft worden, berichtet Putz. Die Geräte seien vor allem nach Osteuropa gegangen. Bei Subventionen von 300 bis 500 Mark pro Paket ergebe sich ein Schaden zwischen 1,5 und drei Milliarden Mark.