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10.07.2002

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Mobilcom: Start von GPRS fraglich

Mobilcom: Start von GPRS fraglich
Der neue Chef der angeschlagenen Telefongesellschaft Mobilcom hat angeblich die Investitionen in den Aufbau eigener Mobilfunknetze gestoppt.

Der ursprünglich bereits für Februar dieses Jahres geplante Start des mobilen Datenstandards GPRS stehe in Frage, berichtete die "Financial Times Deutschland". Der Aufbau des UMTS-Netzes sei eingefroren.

Gerade im neuen UMTS-Markt sah der inzwischen gefeuerte Mobilcom-Gründer Gerhard Schmid jedoch neue Chancen für das Unternehmen. Bislang verdient Mobilcom sein Geld nämlich vorrangig mit dem Verkauf von Handys und Provisionen. Weil aber mittlerweile über 70 Prozent aller Deutschen ein Funktelefon besitzen, sind kaum noch Neukunden für die herkömmlichen Dienste zu gewinnen und damit sinkt der Handyabsatz.

Bereits im Herbst dieses Jahres sollte Mobilcom daher als erster der sechs UMTS-Lizenznehmer an den Start gehen. Die Investitionen von mehr als elf Milliarden Euro sollte France Telecom finanzieren. Weil der hoch verschuldete Konzern zu Jahresbeginn die Investitionen kürzen wollte, war es zu dem Streit gekommen, an dessen Ende France Telecom die Investitionszusage aufkündigte und Schmids Entlassung erzwang.

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