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08.11.2005

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Mobile Business: DAX-30-Riege klagt über Ressourcenmangel

Mobile Business: DAX-30-Riege klagt über Ressourcenmangel
Die personellen Verschlankungsstrategien der letzten Jahre zeigen in den Konzernen negative Auswirkungen, wenn es darum geht, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dies legt zumindest die aktuelle Studie "Mobile Business - Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder" nahe, die von der DGMF (Deutsche Gesellschaft für Managementforschung) in Zusammenarbeit mit der KI AG (Knowledge Intelligence AG) erarbeitet wurde.

Für die aktuell umfassendste Managementuntersuchung über Mobile Business in Deutschland wurden 2.200 Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte der oberen Leitungsebene in der deutschen Wirtschaft befragt. Unter Mobile Business versteht man in diesem Zusammenhang die Ausstattung von viel reisenden Managern und Außendienstmitarbeitern mit mobilen Endgeräten (PDA, Personal Digital Assistant), die per Datenfunk an die Firmenzentrale angebunden sind.

Laut DGMF/KI-Studie verfügen 93 Prozent der DAX-30-Topmanager über konkrete Zielsetzungen für Mobile Business, 80 Prozent sehen eine klare Strategie vor Augen, aber nur 60 Prozent haben eigenen Angaben zufolge die notwendigen Ressourcen im Unternehmen, um die als notwendig erkannten Maßnahmen tatsächlich auf den Weg zu bringen. Damit liegt die DAX-30-Riege weit unter dem Durchschnitt aller Firmen in Deutschland, die immerhin zu 72 Prozent über die benötigten Ressourcen verfügen. Der oftmals als innovationsabstinent gescholtene Mittelstand ist den DAX-30-Konzernen beim Mobile Business in gewisser Hinsicht überlegen: Zwar verbinden nur 80 Prozent der Mittelständler klare Zielsetzungen mit dem Thema, aber immerhin 69 Prozent können auch auf die betrieblichen Ressourcen zurückgreifen, um diese Ziele zu erreichen.

Wie stark die Konzerne durch den Personalmangel gefesselt sind, zeigt sich darin, dass ausnahmslos alle im Rahmen der DGMF/KI-Studie kontaktierten DAX-30-Unternehmen einräumen, dass sich durch Mobile Business erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen lassen. 80 Prozent schreiben der Einführung von PDAs mit Funkanbindung für den Außendienst zugleich Qualitäts- und Kostenvorteile zu. "Die Einsicht über den Sinn von Mobile Business ist in den Spitzen der deutschen Wirtschaft angekommen. Allein es fehlen die Ressourcen, daraus Maßnahmen zu entwickeln, die das Unternehmen voranbringen", erklärt Studienherausgeber Dirk Buschmann.

http://www.ki-ag.com

 

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