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16.08.2004

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Mobile WAP-Push: Die beste Alternative zum MMS-Versand

Mobile WAP-Push: Die beste Alternative zum MMS-Versand
Mobile Inhalte für Handys wie Klingeltöne, Logos, Wallpaper usw. erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Diese Inhalte werden zu einem überwiegenden Teil von netzbetreiberunabhängigen Dienstleistern angeboten. Ein Versand dieser Inhalte über die MMSCs der deutschen Netzbetreiber ist wirtschaftlich jedoch nicht sinnvoll.

Zwar haben die Netzbetreiber reagiert und kürzlich die Preise für MMS gesenkt, die kommerziellen Anbieter jedoch haben von dieser Preissenkung nahezu keine Vorteile. Sie können ihre Produkte auf Grund der immer noch unwirtschaftlichen MMS-Kosten wie bisher nur mittels WAP-Push übertragen. Alles andere ist wirtschaftlich nicht tragbar: "Würde ein Klingelton per MMS verschickt, koste er nach den derzeitigen Tarifen der Operator oft das zehnfache im Vergleich zur Übertragung mittels WAP-Push", so Frank Stöcker, Geschäftsführer von End2End Mobile in Deutschland.

WAP-Push ist die selbe Technologie, auf deren Basis eine MMS versendet und vom Handy empfangen wird. Der große Unterschied zur MMS ist jedoch der Weg des Datenversands: Eine MMS muss immer über das MMSC des Netzbetreibers geschickt werden und wird folglich zu dessen überhöhten Tarifen abgerechnet. Beim Wap-Push Angebot von End2End jedoch werden die Daten über die eigene MMSC von End2End versendet und verursachen somit nur einen Bruchteil der Kosten. Für den Empfänger ist das Ergebnis immer das gleiche: Er erhält eine Multmedia-Message mit den gewünschten Inhalten.

Frank Stöcker sieht hier für Contentanbieter die Chance, kostengünstig und netzbetreiberunabhängig Multimedia-Inhalte an ihre Kunden zu verschicken: "Aus kommerzieller Sicht macht es überhaupt keinen Sinn, Content an den Endkunden über MMS zu versenden. Die Preise sind zu hoch! Selbst bei großvolumigen Aussendungen rechnet sich der MMS-Versand nicht. End2End bietet mit WAP-Push die selbe Technologie zu einem Bruchteil der Kosten von MMS. So sehr wir die Preissenkung der Operator im Endkundengeschäft befürworten, so sehr bin ich der Meinung, dass die MMS-Preise in Deutschland immer noch zu hoch angesetzt sind. Aus diesem Grund folgen nahezu 100 Prozent unserer Kunden der Empfehlung, auf MMS zu Gunsten von WAP-Push zu verzichten", so Frank Stöcker weiter.