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03.05.2010

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Mobiles Internet: Österreicher und Schweizer aktiver als Deutsche

Mobiles Internet: Österreicher und Schweizer aktiver als Deutsche
Bei unseren deutschsprachigen Nachbarn ist das mobile Internet beliebter als in Deutschland. Während rund ein Drittel der Internetnutzer in Österreich mit dem Handy im Internet surft (31 Prozent), sind es in der Schweiz noch 27 Prozent. Deutschland folgt dabei mit deutlichem Abstand und kommt auf 17 Prozent.

Diese Ergebnisse liefert die Untersuchung Mobile Web Watch 2010 der Unternehmensberatung Accenture. Österreicher und Schweizer verbringen außerdem mehr Zeit im mobilen Internet. 51 Prozent der österreichischen und 55 Prozent der Schweizer Befragten surfen mindestens einmal täglich. Deutschland kommt hier auf 43 Prozent und verbessert sich gegenüber dem Jahr 2008 um 22 Prozent.

"Das mobile Internet hat sich einen festen Platz im Alltag seiner Nutzer erobert", sagt Dr. Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech bei Accenture. Vor allem durch Apps wird das mobile Internet vorangetrieben. Apps sind kleine Programme für bestimmte Aufgaben, zum Beispiel seinen Status bei Facebook zu aktualisieren. 63 Prozent der österreichischen, 70 Prozent der Schweizer und 60 Prozent der Nutzer in Deutschland verwenden heute Apps.

Bei bestimmten Online-Angeboten wie Verkehrsnachrichten und Wetterberichten nutzen die Befragten heute sogar schon eher das Handy, statt den PC hochzufahren. Wer in Deutschland zum Beispiel mobil twittert, tut es lieber per Handy als über den Computer (57 Prozent gegenüber 17 Prozent).

Die Internet-Anwendung, die von den meisten Befragten per Handy genutzt wird, ist die E-Mail. Doch neue Kommunikationswege sind bereits auf dem Vormarsch. In der Schweiz greifen mittlerweile 54 Prozent der befragten User auch per Handy auf soziale Netzwerke zu (Österreich: 42 Prozent, Deutschland: 23 Prozent).

Einen großen Teil der Verbraucher in allen drei Ländern zieht es dennoch nicht ins mobile Netz. Das Hauptargument gegen die mobile Internetnutzung lautet in allen drei Ländern: "Internetzugang über den PC reicht aus". Das sagen jeweils rund zwei Drittel der Befragten.

Vor allem die Deutschen fürchten, ihre Daten könnten im mobilen Internet ausgespäht und missbraucht werden (40 Prozent). Ebenfalls in Deutschland sowie in der Schweiz empfindet etwa die Hälfte der Befragten die Kosten für Datenverbindungen und Flatrates als zu hoch. Konstant geblieben ist der Anteil derjenigen, die ein internetfähiges Handy besitzen. Er beträgt derzeit 69 Prozent (2009: 71 Prozent).

 

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