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29.01.2010

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Mobilfunk-Umfrage: Flatrates und Discounter immer beliebter

Mobilfunk-Umfrage: Flatrates und Discounter immer beliebter
Die Festnetz-Telefonie in Deutschland gerät immer weiter unter Druck. Aktuell kann sich jeder dritte Handynutzer vorstellen, auf seinen Festnetzanschluss zu verzichten und ausschließlich mobil zu telefonieren. Auch 2009 stieg die Zahl der Mobilfunkverträge an. Hier gab es ein Plus von 3 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2008.

Die ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von E-Plus. Die zahl der mobilen Breitbandnutzer nahm ebenfalls zu. Ihr Anteil an den Mobilfunknutzern legte in den vergangenen zwei Jahren um vier Punkte auf 13 Prozent zu.

Um Mobilfunkkosten zu sparen, wechselte in den letzten zwei Jahren jeder fünfte Handy-Kunde seinen Anbieter oder Tarif. Ganz oben in der Gunst der Kunden stehen Flatrate-Angebote. Bei Sprachtarifen ziehen 62 Prozent der Nutzer (plus 6 Prozentpunkte gegenüber 2009) Flatrates anderen Abrechnungsmodellen vor. Beim mobilen Surfen gilt dies sogar für 70 Prozent der Handynutzer (plus 3 Prozentpunkte gegenüber 2009). Auch Discount-Anbieter werden für immer mehr Verbraucher interessant. 31 Prozent der Befragten können sich vorstellen, für niedrigere Handykosten zu einem Discounter zu wechseln (plus 5 Prozentpunkte gegenüber 2009).

Neben dem Telefonieren zählt auch der SMS-Versand zu den beliebtesten Anwendungen der Mobilfunker. 84 Prozent versenden oder empfangen Kurznachrichten – ein Zuwachs von drei Prozentpunkten gegenüber 2009. Gestiegen ist auch die Zahl der Anwender, die ihr Handy für Internet-Dienste nutzen. 13 Prozent (plus 6 Prozentpunkte gegenüber 2009) surften schon einmal vom Handy aus, 10 Prozent (plus 2 Prozentpunkte gegenüber 2009) nutzten es bereits zum E-Mailen.

Ein wichtiger Grund für dieses Plus ist das positive Nutzerlebnis beim mobilen Surfen. Die Mehrheit der Mobilfunk-Nutzer (59 Prozent) bewertet die aktuelle Datenübertragungsgeschwindigkeit ihres Anbieters als mindestens angemessen. Nicht einmal jeder dritte (29 Prozent) findet sie zu langsam.