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07.03.2004

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Mobilprozessoren im Desktop-Einsatz

Mobilprozessoren im Desktop-Einsatz
Notebooks brauchen wenig Strom und viele arbeiten leise - auch dank sparsamer Spezial-Prozessoren. Theoretisch wäre das eine ideale Technik für den flüsterleisen Wohnzimmer-PC. Was in Fachkreisen schon lange diskutiert wird, stellt sich in der Praxis als kniffeliges Unterfangen dar, wie das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe berichtet.

Ein Komplettrechner mit potentem Prozessor verbrennt schon beim Nichtstun über 100 Watt elektrischer Leistung. Da keimt schnell der Wunsch, mit sparsamen Notebook-Prozessoren für Abhilfe zu sorgen. "Die sinnlose Energieverschwendung durch PCs schadet dabei nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel", erläutert Redakteur Christof Windeck. "Außerdem verursacht die Abwärme besonders bei billigen Rechnern gehörigen Lüfterlärm."

Doch wer glaubt, mit dem Einbau eines mobilen Prozessors in den Desktop-PC sei es getan, der irrt. Auf vielen Mainboards funktionieren sie erst gar nicht. Außerdem sind etwa gewöhnliche AGP-Grafikkarten und leistungsstarke Netzteile ebenfalls und ganz maßgeblich für den hohen Stromverbrauch verantwortlich. "Um tatsächlich Strom zu sparen, müssen alle Komponenten genau aufeinander abgestimmt sein", so Christof Windeck. Dann kann jede Auf- oder Umrüstung die Stromsparbalance wieder zunichte machen.

Stromsparen bedeutet bei PCs auch immer einen Verzicht auf Rechen- und Grafikleistung. Wenn stromsparender Betrieb das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Komplettrechners ist, führt der bequemste Weg über die Anschaffung eines Notebooks zum Ziel. Wer seinen PC partout selbst zusammenstellen will, muss sich auf eine Systemkonfiguration festlegen, die sich später nur schwer ändern lässt.

 

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