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05.04.2002

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Motorola bleibt 2002 in den roten Zahlen

Motorola bleibt 2002 in den roten Zahlen
Der US-Technologiekonzern Motorola hat seine optimistische Prognose für das laufende Geschäftsjahr wieder revidiert. Aufgrund nach wie vor sehr hoher Sonderposten werde 2002 die Gewinnschwelle doch nicht erreicht, teilte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Bis zuletzt hatte CEO Chris Galvin immer wieder beteuert, im laufenden Jahr schwarze Zahlen zu schreiben. Der weltweit zweitgrößte Handyhersteller bezeichnet die Entwicklung seiner Sonderposten als "unsicher", weshalb keine genaue Prognose über deren Auswirkungen auf das Ergebnis möglich sei. Ohne Einbeziehung dieser Sonderposten werde Motorola im laufenden Jahr die Gewinnschwelle allerdings erreichen, hieß es weiter. Analysten äußerten sich wie immer kritisch zu den angeführten Sonderbelastungen. Bereits seit drei Jahren hantiere Motorola mit diesen "Einmal-Effekten". Der Markt habe sich mittlerweile fast schon daran gewöhnt. Motorola hatte zuletzt bei der Präsentation der Zahlen des vierten Quartals 2001seine Zuversicht, 2002 positiv zu bilanzieren, bekräftigt. In diesem Quartal verzeichnete Motorola den ersten operativer Quartalsverlust seit 71 Jahren. Der Nettoverlust betrug 1,2 Mrd. Dollar. Motorola leidet wie seine Konkurrenten Nokia und Sony-Ericsson unter der nach wie vor schwachen Nachfrage nach Handys und Mobilfunktechnologie. Das Unternehmen hat seit August 2000 48.400 Mitarbeiter vor die Tür gesetzt, was rund 32 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht.

 

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