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13.05.2011

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Mutige Prognose: Windows Phone 7 soll 2013 die Marktführer überholen

Mutige Prognose: Windows Phone 7 soll 2013 die Marktführer überholen
Analysten von Pyramid Research rechnen damit, dass das mobile Betriebssystem Microsoft Windows Phone 7 bereits im Jahr 2013 den derzeitigen Marktführer Google Android ablösen könnte. Die Marktforscher begründen ihre Prognose mit der Partnerschaft zwischen Microsoft und dem Handy-Hersteller Nokia.

Die Kooperationen zwischen den beiden Unternehmen wurde kurz vor der Mobile World Conference im Februar 2011 bekannt gegeben. Da die Zusammenarbeit mit Intel am Open-Source-OS MeeGo kurz vorher gescheitert war, erhofft sich Nokia neuen Aufschwung mit dem noch relativ jungen Betriebssystem Windows Phone 7. Erste Geräte werden bereits Anfang 2012 erwartet.

Auch günstige WP7-Smartphones erwartet



Nach Ansicht von Pyramid Research ist es jedoch wichtig, dass Nokia mit den WP7-Smartphones nicht nur das Hochpreissegment abdeckt. Auch günstige Einsteiger- und Mittelklassehandys müssten auf den Markt gebracht werden, wenn sowohl Nokia als auch Microsoft neue Marktanteile gewinnen möchten. Einigen Gerüchten zufolge soll der finnische Hersteller bis Ende 2012 bereits 16 Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem in den Handel gebracht haben, unter denen sich auch besonders günstige Modelle befinden sollen.

Die Analysten stellen dabei klar, dass ihre mutige Prognose bei weitem nicht aus der Luft gegriffen sei. Das Ergebnis soll auf Zahlen aus 51 Absatzmärkten beruhen, die alle drei Monate aktualisiert würden. Chef-Analystin Stela Bokun schreibt dazu, dass Pyramid auch viele Schwellenländer mit einbezieht, die bis 2015 einen großen Anteil am Wachstum des Marktes von Windows Phone 7 haben könnten. Andere Analysten würden nur die Zahlen aus den 15 wichtigsten Märkten einbeziehen.

Symbian muss weichen



Pyramid gehe davon aus, dass Nokia das erst kürzlich aufgekaufte und aktualisierte mobile Betriebssystem Symbian nur noch für einige Einsteiger-Handys und in der Forschung verwenden und sich voll und ganz auf das Microsoft-OS konzentrieren wird. Das Unternehmen sei nach Meinung der Analysten stabil genug, auch eine gänzliche Trennung von Symbian zu überwinden und aus der momentanen Krise gestärkt hervorzugehen.

Links zum Artikel:
Pyramid Research (Quelle)

Mirko Schubert