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27.07.2010

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Nachfrage nach Smartphones weiterhin hoch

Nachfrage nach Smartphones weiterhin hoch
Der Markt für Smartphones verzeichnet trotz Rückgang der Konjunktur ein starkes Wachstum. Konsumenten interessieren sich verstärkt für gut konzipierte mobile Endgeräte mit innovativen Funktionen und Anwendungen wie Touchscreen-Technologie, Wireless-Fidelity (Wi-Fi) und Location-Based-Services (LBS).

In den nächsten Jahren wird gerade die Software eine entscheidende Rolle auf dem Markt für mobile Geräte spielen. Mobilfunkanbieter werden daher verstärkt die Zusammenarbeit mit der Anwender-Community, den Medien und der Unterhaltungsbranche suchen, um die Attraktivität der Modelle weiter auszubauen.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat ergeben, dass bis Ende 2008 147,8 Millionen Smartphones in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Region verkauft wurden. Es wird erwartet, dass die Anzahl bis zum Jahr 2014 auf 442,9 Millionen Geräte anwachsen wird. Davon werden 161,9 Millionen Smartphones auf die Region Asien-Pazifik sowie 85,4 Millionen Geräte auf Westeuropa entfallen.

Kooperationen in der Zukunft

"Der Smartphone-Markt wird in den nächsten fünf Jahren stark fragmentiert bleiben", meint Saverio Romeo, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan. "Obwohl traditionelle Marktteilnehmer entlang der Smartphone-Wertschöpfungskette weiterhin den Markt dominieren werden, wird es zu vermehrter Zusammenarbeit zwischen Herstellern von Geräten für die Unterhaltungselektronik kommen, und die Anbieter von neuen Technologien werden Trendsetter im mobilen Markt sein."

Der Bedarf der Konsumenten an umfassenden, so genannten konvergierten Geräten der neuesten Generation, die Mehrfachfunktionen wie Touch-Screen, Photo/Video-Kamera, Dual-SIM-Karte, Wi-Fi und integriertes GPS unterstützen, sollen die Nachfrage nach Smartphones ankurbeln. Außerdem dürften Social Networks und auch Entwickler von Anwendungen an Einfluss und Bedeutung im mobilen Markt gewinnen, was wiederum zu mehr Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette führen wird. Innovation und Produktdifferenzierung zeichnen sich dabei als wichtigste Faktoren im Kampf um hohe Zuwachsraten ab.

Smartphones gewinnen weiter an Bedeutung

Das Absinken der durchschnittlichen Verkaufspreise wird jedoch weiterhin die Umsatzwachstumsrate dieses Marktes beeinflussen. Auch die Diversifizierung der Betriebssysteme, der verschärfte Wettbewerb zwischen Smartphone-Herstellern und die für Multiple-Access-Technologien kaum ausreichende Akku-Kapazität der Smartphones, werden sich in den nächsten vier bis fünf Jahren auf den Markt auswirken.

"Die Konsumentennachfrage verschiebt sich immer mehr in Richtung einer komplexen und reichhaltigen Mischung aus mobilen Kommunikations-, Unterhaltungs- und Produktivitätsdiensten. Und dafür sind Smartphones genau die richtigen Geräte. Ihre Rolle wird daher im Markt für mobile Kommunikation zusehends an Bedeutung gewinnen und dies wird die Verbreitung neuer Dienste und Anwendungen vorantreiben", bemerkt Romeo abschließend.

 

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